Präsidenten flachsen über Ausgang des Thüringen-Derbys

Auf den genauen Tipp vor dem Derby befragt, hielten sich die Verantwortlichen zunächst zurück. Heiko Weber sprach davon, dass man "klarer Außenseiter" sei, weil "Erfurt eine Spitzenmannschaft ist". Das hätte der gute fünfte Platz in der letzten Saison gezeigt.

Erfurt-Präsident Rolf Rombach tippte augenzwinkernd einen 3:2-Sieg für die Rot-Weißen in der 94. Minute. Foto: Alexander Volkmann

Erfurt-Präsident Rolf Rombach tippte augenzwinkernd einen 3:2-Sieg für die Rot-Weißen in der 94. Minute. Foto: Alexander Volkmann

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Weimar. "Trotzdem", so Weber, "wollen wir gewinnen." Stefan Emmerling, der auch einen Sieg anstrebt, sagte vieldeutig: "Es gibt drei Möglichkeiten für den Ausgang." Und sinnierte, dass es "vielleicht ein Vorteil ist, dass wir zu Hause spielen". Doch man hätte wie Jena viele neue Spieler integriert: "Daher glaube ich nicht, dass die Ausgangslage so klar ist. Kleinigkeiten können entscheiden."

Heiko Weber wurde schließlich noch konkret: Er tippt für Samstag auf ein 2:2. Für Rainer Zipfel wäre ein Punkt aber anscheinend zu wenig. Er stellte sich den Spielverlauf so vor: "In der 92. Minute bekommen wir einen Elfmeter und gewinnen mit 2:1". Doch der Konter von Rolf Rombach kam prompt: Ja, das 1:2 könne sein. "Aber in der 93. machen wir das 2:2 und in der 94. gelingt uns das 3:2 durch einen unberechtigten Elfmeter."

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