Pyrotechnik-Klage gegen DFB: Jena-Verhandlung auf Juni verschoben

Jena.  Die Zivilklage von Drittligist FC Carl Zeiss Jena gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) kann nicht wie geplant Ende des Monats verhandelt werden.

DFB-Pokal FC Carl Zeiss Jena - 1. FC Union Berlin: Rauch in der Jenaer Südkurve nach dem 1:1 (Archivbild)

DFB-Pokal FC Carl Zeiss Jena - 1. FC Union Berlin: Rauch in der Jenaer Südkurve nach dem 1:1 (Archivbild)

Foto: Tino Zippel / OTZ

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist die Verhandlung auf den 25. Juni verschoben worden. Das teilte das Oberlandesgericht Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mit. Jena war nach gescheiterten Einsprüche gegen Pyrotechnikstrafen vor ein ordentliches Gericht gezogen.

„Wir tun alles, um Pyrotechnik im Stadion zu verhindern. Es lässt sich nicht verhindern, insofern trifft uns keine Schuld. Und dann kann man auch nicht bestraft werden“, hatte Geschäftsführer Chris Förster begründet.

FCC bekommt Rückendeckung von anderen Vereinen

Nach eigenen Angaben sorgt der Club mit der Klage für ein Novum im deutschen Fußball und bekam Rückendeckung von anderen Vereinen. Konkret geht es um eine Strafe in Höhe von 24.900 Euro aus dem Jahr 2018, gegen die Jena sich durch alle DFB-Instanzen geklagt und verloren hatte. Zwischenzeitlich sind neue Strafen aufgelaufen, so dass sich die Gesamtsumme auf etwa 100.000 Euro beläuft.

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