Ehrenhain stichelt im Pokalstreit heftig gegen Martinroda

Erfurt/Martinroda.  Martinroda steht im Finale um den Landespokal. Ostthüringer gehen wie erwartet in Berufung gegen die Entscheidung des Sportgerichts des TFV.

Freilos oder nicht? Die Loskugel des SV Ehrenhain liegt bei der Auslosung neben der Paarung.

Freilos oder nicht? Die Loskugel des SV Ehrenhain liegt bei der Auslosung neben der Paarung.

Foto: Jürgen Scheere

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Dass der Schiedsspruch des Sportgerichtes des Thüringer Fußball-Verbandes zum Nachrücken des im Viertelfinale am FC Rot-Weiß Erfurt 1:4 unterlegenen SV 1879 Ehrenhain nicht geräuschlos abläuft, war zu erwarten. Ehrenhain wurde kurzentschlossen von der Pokal-Spielkommission zugelassen, entgegen der Durchführungsbestimmungen, wonach im Abschnitt 4.1 festgelegt ist, dass eine Mannschaft, die aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist, nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen darf. Der zugeloste FSV Martinroda legte postwendend Beschwerde ein und bekam am Donnerstag 20.13 Uhr nach fast zweistündiger mündlicher Verhandlung Recht bekam und zieht kampflos in der Finale um den Landespokal am 23. Mai ein. Martinrodas Sportchef Dirk Keller war sichtlich erleichtert, aber auch vorsichtig. „Rechtlich ist die Sache ganz klar. Nun haben Ehrenhain und der TFV aber nach Zugang des Urteils noch sieben Tage Einspruchsrecht. Da kommt noch was“, so Keller am Donnerstag im TA-Telefonat nur Minuten nach der Urteilsverkündung.

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