Nach Stotterstart: VFC Plauen gewinnt 25. Schloß-Pils-Pokal

In Greiz kommt der Oberligist erst im Turnierverlauf so richtig ins Rollen. Die Gastgeber verrennen sich derweil nach nahezu makelloser Vorrunde.

Zum Titel reichte es nicht, aber immerhin über eine Einzelauszeichnung durfte sich der 1. FC Greiz freuen: Philipp Gneupel (grün), hier im Zweikampf mit Josef Kirstein vom SV Treuen, wurde zum besten Spieler des Turniers gekürt.

Zum Titel reichte es nicht, aber immerhin über eine Einzelauszeichnung durfte sich der 1. FC Greiz freuen: Philipp Gneupel (grün), hier im Zweikampf mit Josef Kirstein vom SV Treuen, wurde zum besten Spieler des Turniers gekürt.

Foto: Alexander Hebenstreit

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Am Ende nahm – jedenfalls mit Blick auf den Turniersieg – doch alles den erwarteten Lauf. Nach anfänglichen Mühen mit einem Remis und einem eher glücklichen Sieg über Blau-Weiß Neustadt spielte sich der VFC Plauen immer besser ein und marschierte ungefährdet bis zum ersten Platz. Vollends verdeutliche der Oberligist seine Dominanz im Finale, in dem Titelverteidiger FSV Treuen mit 8:1 vom Parkett der Ulf-Merbold-Halle gefegt wurde.

In jenem Endspiel hätten sich zweifelsohne auch gerne die Gastgeber des Schloß-Pils-Pokals gesehen, doch die Hallenspezialisten vom 1. FC Greiz mussten sich wie im Vorjahr mit Rang vier begnügen. Nach nahezu perfekter Vorrunde ohne Gegentor ging es im Halbfinale gegen Treuen umso schneller: Keine 30 Sekunden waren gespielt, als man bereits zurücklag, und auch der Ausgleich in letzter Sekunde durch Doppeltorschütze Toni Kreidemeier war letztlich wertlos. Vom Punkt versagten dem Team von Martin Donath die Nerven, aus war der Traum vom Finale.

Pech und Unvermögen stehen Finaleinzug im Weg

„Wir haben ein gut besetztes Turnier gesehen, in dem es richtig zu Sache ging. In einem Halbfinale entscheiden eben nur Kleinigkeiten und da haben uns Pech und Unvermögen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Spiel um Platz drei war dann die Luft raus“, sagte Donath im Nachgang und bezeichnete Rang vier als „okay“.

Wie der Greizer Coach waren auch alle übrigen Teilnehmer vollen Lobes für den Wettbewerb, den Turnierleiter Kevin Brettfeld gar zum besten der letzten Jahre ernannte. „Es war qualitativ sehr hochwertig und zum Schluss hat die beste Mannschaft gewonnen“, so Brettfeld.

Einzelauszeichnung als Trostpreis

Dass jene beste Mannschaft der VFC Plauen sein würde, war zwar erwartbar aber keineswegs verbrieft. Einmal in Fahrt konnte den Oberligisten jedoch nichts aufhalten und entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Falk Schindler, der mit seinem ersten Anzug nach Greiz reiste. „Es war ein sehr gut organisiertes Turnier, in dem es hart aber fair zuging. Für uns – und sicher auch für alle anderen Mannschaften – war es eine super Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter“, so Schindler.

Etwas kurios mutete es an, dass es ihm vorbehalten war, über den besten Torschützen zu entscheiden. Gleich drei seiner Schützlinge kamen auf vier Treffer, so dass es dem VFC-Trainer überlassen wurde, einen von ihnen als Preisträger zu bestimmen. Seine Wahl fiel auf Jannis Schmidt, als bester Torhüter wurde indes der Syrauer Enrico Himsel gekürt. Und immerhin eine Auszeichnung blieb in Greiz: Philipp Gneupel wurde von den Verantwortlichen der acht Mannschaften zum besten Spieler des 25. Schloß-Pils-Pokals gewählt.

Zur detaillierten Turnierstatistik

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