FC Eisenach muss im Duell der Aufsteiger nach Bernburg

Eisenach. "Es ist schön von da oben zu grüßen", sagt Daniel Reich stolz über den zweiten Tabellenplatz, "aber mit einer Niederlage am nächsten Spieltag ist man schnell wieder Sechster oder Siebter."

Nach dem Sieg über Schott Jena will Toni Jurascheck mit Eisenach auch in Bernburg punkten. Foto: Marko Deicke

Nach dem Sieg über Schott Jena will Toni Jurascheck mit Eisenach auch in Bernburg punkten. Foto: Marko Deicke

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Der Trainer eroberte letzte Woche mit dem FC Eisenach nach einem 2:1-Heimsieg über den SV Schott Jena Platz zwei in der Fußball-Oberliga zurück, der am Samstag (13.30 Uhr) beim TV Askania Bernburg verteidigt werden soll.

Doch vor dem Duell der beiden Aufsteiger plagen Reich personelle Probleme. Es muss zwar keiner wie vor zwei Wochen bei der Firma des Vereinspräsidenten Michael Halung arbeiten, doch mit David Leischner (verletzt), Tobias Eckermann (5. Gelbe Karte) und Andy von Roda (Arbeit) fallen gleich drei Leistungsträger aus, die zuletzt in der Startelf standen. Außerdem bleibt die Personalie Alexander Pohl ungewiss. Der Kapitän wurde für drei Spiele intern suspendiert, nachdem er vor zwei Wochen für das erwartet erfolglose Auswärtsspiel beim FC Oberlausitz Neugersdorf (0:10) grundlos einen Einsatz absagte. "Wir müssen sehen, wie er die Entscheidung akzeptiert", so Reich.

Bernburg nach vier Heimspielen sieglos

Eisenachs Gegner am Samstag startete gut in die Oberliga und hat mit 14 Zählern nur fünf Punkte weniger als die Wartburgstädter. Vier Auswärtssiege konnten die Sachsen-Anhalter bereits feiern, gewannen aber keins der vier Spiele zu Hause. "In den Heimspielen können sie nicht mit ihrer starken Kontertaktik agieren", erklärt Reich. Diese ging zuletzt beim VfL Halle auf. Dort gewann der TV Askania mit 2:1. "Bernburg ist eine kompakte Mannschaft, die sich alle untereinander gut kennen. Auch wenn sie auswärts mehr Punkte geholt haben, davon blenden lassen wir uns nicht", verspricht der Eisenacher Trainer.

Im Tor der Wartburgstädter wird René Geuß wieder den Vorzug erhalten. Reich kündigte aber bereits an, dass beim kommenden Heimspiel gegen den FC Einheit Rudolstadt wieder Sven Kallenbach im Kasten stehen wird. "Gegen Rudolstadt hat er noch was gut zumachen", so der 37-Jährige Trainer und spricht damit die 1:2-Pokalniederlage vor wenigen Wochen an. Wenn dann das Spiel gegen Rudolstadt ansteht, hofft der Coach wieder als Tabellenzweiter aufzulaufen. Denn von dort aus lässt es sich schön grüßen.

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