Rot-Weiß Erfurt wiederholt Erfolg bei Geraer Bandenmasters

Gera.  Die Geraer JFC-Allstars scheitern im Finale beim 6. Geraer Bandencup gegen Rot-Weiß Erfurt. Meuselwitz wird Dritter im Geraer Fußballturnier

Mit einem 2:1-Finalerfolg gegen die JFC Gera-Allstars holt sich Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt den Sieg beim 6. Geraer Banden-Masters.

Mit einem 2:1-Finalerfolg gegen die JFC Gera-Allstars holt sich Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt den Sieg beim 6. Geraer Banden-Masters.

Foto: Jens Lohse

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Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt hat seinen Vorjahreserfolg beim Geraer Banden-Masters wiederholt und wiederum die 1200 Euro Siegprämie einkassiert. Vor 500 Zuschauern in der Panndorfhalle bezwangen die Blumenstädter im Endspiel die Überraschungsmannschaft der JFC Gera-Allstars mit 2:1. Kevin Tellez gelang kurz vor Schluss der entscheidende Treffer, nachdem zuvor Tim Urban die Führung der Erfurter ausgeglichen hatte. Platz drei ging an den ZFC Meuselwitz, der sich im kleinen Finale gegen den FC Einheit Rudolstadt mit 5:3 nach Neunmeterschießen durchsetzte.

Die sich stark präsentierenden Heidecksburgstädter verpassten den Finaleinzug durch eine 0:1-Niederlage gegen den FC Rot-Weiß Erfurt, bezahlten ihre bis dahin starke Leistung aber teuer, weil sich Spielmacher Marco Riemer am Steißbein verletzte, so dass Trainer Holger Jähnisch im letzten Spiel nur noch zwei Wechsler zur Verfügung standen.

Erstmals schafften es beim Geraer Banden-Masters drei städtische Teams in die Zwischenrunde. Den JFC Gera-Allstars reichte ein Punkt, um die Vorrunde zu überstehen. Nach dem knappen 1:2 gegen den FC Rot-Weiß Erfurt belohnte sich die Mannschaft von Steffen Hadlich und Olaf Wenzel, deren Kicker allesamt den Nachwuchs des JFC Gera durchlaufen hatten, mit einem 3:3-Unentschieden gegen Ehrenhain selbst. Dem Weidaer Tim Urban war kurz vor Schluss der wichtige Ausgleich gelungen.

In der Zwischenrunde drehte man dann auf, ließ sich vom 0:1-Rückstand gegen Roschütz & Friends nicht beeindrucken. Tim Richter, Maximilian Kurth, Christopher Lätz und Bosse Struz bescherten dem JFC einen in dieser Höhe nicht erwarteten 4:1-Sieg, der alle Chancen auf den Finaleinzug beließ. Ein Unentschieden hätte dafür gegen den ZFC Meuselwitz bereits gereicht.

Nach einem Doppelpack von Johann Weiß für die Zipsendorfer konnten Christopher Lätz und Maximilian Kurth zum 2:2 ausgleichen. Tim Richter traf dann technisch gekonnt nach Vorarbeit von Tim Urban gar zum 3:2 und man stand sensationell im Endspiel. „Wir haben ein Klasse-Turnier gespielt“, war JFC-Verantwortlicher Olaf Wenzel hinterher überglücklich. Roschütz & Friends - verstärkt mit Max Strobel (SV Jena-Zwätzen), Maximilian Enkelmann, Danny Reuther (beide Chemie Kahla) und Danny Müller (Eintracht Eisenberg) - gewann gleich sein Auftaktspiel gegen Sachsenligist Stahl Riesa mit 3:1, weshalb die anschließende 1:2-Niederlage gegen Einheit Rudolstadt nicht weiter schmerzte. In der Zwischenrunde brachte Sandro Libera die Roschützer gegen den ZFC Meuselwitz zwar in Führung, doch musste sich der Gastgeber dann doch mit 2:4 beugen.

Da man aber auch gegen die JFC-Allstars den Kürzeren zog, ging es diesmal nur um Rang fünf, nachdem man zwölf Monate zuvor im kleinen Finale noch den Chemnitzer FC bezwungen hatte. Gegen Wismut Gera blieb man nach Neunmeterschießen mit 7:6 siegreich.

Co-Gastgeber BSG Wismut Gera war zunächst gegen den ZFC Meuselwitz beim 1:4 chancenlos, rettete sich aber mit einem 3:2 gegen Landesklassist Grün-Weiß Stadtroda in die Zwischenrunde. „Das war unser Minimalziel“, meinte dann auch Trainer Marcus Dörfer, dessen Team anschließend beim 0:3 gegen Rudolstadt aber enttäuschte. Erst gegen den FC Rot-Weiß Erfurt kam etwas Stimmung auf den Rängen auf, als der sechsfache Turniertorschütze Rico Heuschkel mit seinem Solo die Orange-Schwarzen in Führung brachte. Unterm Strich verlor Wismut dennoch mit 1:2

.Dem Thüringenliga-Spitzenteam vom SV 1879 Ehrenhain half selbst Geheimwaffe Jörg Böckel nichts. Der Trainer schnürte diesmal selbst die Turnschuhe, konnte das Vorrundenaus nach einem 3:3 gegen die JFC-Allstars und einer derben 2:7-Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt aber nicht verhindern. Zumindest in der Platzierungsrunde bezwang man Riesa (6:1) und Stadtroda (7:1) und wurde Siebenter.

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