Thüringer Hallen-Masters: Gispersleben hofft auf Motivationsschub

Erfurt.  Der Klub aus Erfurt will sich als einer von drei Fußball-Landesklässlern beim Thüringer Hallen-Masters teuer verkaufen.

In der Riethhalle kommt es einmal mehr zum Aufeinandertreffen der Thüringer Top-Teams Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena.

In der Riethhalle kommt es einmal mehr zum Aufeinandertreffen der Thüringer Top-Teams Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena.

Foto: Sascha Fromm

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Drei, zum FC Carl Zeiss sogar vier Ligen Differenz, Hobbykicker gegen Berufsfußballer. Der Klassenunterschied schockt Tobias Geißler und seine Gisperslebener nicht. Im Gegenteil: Der Landesklässler aus dem Erfurter Norden sieht sich am Samstag beim Hallenfußball Masters in der Riethhalle nicht als designierten Punktelieferant für den FC Rot-Weiß, Meuselwitz oder Jena.

„Wir haben eine Truppe, die Fußball spielen kann. Mit der Qualität denke ich, dass wir schon auch für eine kleine Überraschung sorgen können“, sagt Geißler in Vorfreude auf den 4. Januar. Einmal mehr im Erfurter Rieth steigt dann ab 13.30 Uhr die 26. Auflage des 1995 vom Thüringer Fußballverband ins Leben gerufenen Turniers. Angeführt vom Drittligisten FC Carl Zeiss, der in den letzten beiden Austragungen gewinnen konnte, sowie den Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt und ZFC Meuselwitz spielen sieben Teams im Modus Jeder gegen Jeden um den Pokal. Während Landesligist Fahner Höhe bereits Turniererfahrung beim Masters besitzt und es bei der 25. Ausgabe auf Rang drei schaffte, betritt Gispersleben Neuland. Die Motor-Elf ist eine von drei Landesklässlern, die in diesem Jahr das Feld ergänzen. Zudem hoffen der FSV Waltershausen und Steinach auf ein gutes Abschneiden. Alle drei haben Wildcards bekommen, nachdem sie sich für einen Auftritt beworben hatten. Der SV Steinach 08 bezog sich auf das 110-jährige Vereinsjubiläum, die Gispersleber griffen das 2017 und 2018 groß gefeierte 111-jährige Bestehen mit auf und nutzen die Bühne, sich und die Vereinsentwicklung zu präsentieren.

Mehr als hundert Zuschauer bringen sie wie Steinach auch noch mit. „Für die Spieler und den Verein ist es eine tolle Geschichte. Es sind doch die kleinen Highlights, die zusammenschweißen“, sagt der 46-Jährige und hofft auf einen Motivationsschub – verbunden freilich mit dem einen oder anderen Punkt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.