Gisperslebens und Sömmerdas Handballer kassieren Pleiten

Gispersleben.  Handball-Landesliga: Nur der Thüringer HC gewinnt sein Heimspiel klar gegen Abstiegskandidat Merkers

Gisperslebens Stefan Martin (beim Wurf) erzielte fünf Tore gegen Weimar (links Johann Scharf, rechts Elmar Begand), die am Ende aber zu wenig waren.

Gisperslebens Stefan Martin (beim Wurf) erzielte fünf Tore gegen Weimar (links Johann Scharf, rechts Elmar Begand), die am Ende aber zu wenig waren.

Foto: Norbert Hielscher

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Die Landesliga-Handballer des TSV Motor Gispersleben mussten am Samstagabend ihre zweite Heim-Niederlage hinnehmen. Mit 30:32 verloren sie gegen den HSV Weimar.

Verzichten mussten die Erfurter auf ihren besten Torjäger, André Ahrens. Und auch die Gäste mussten einige Spieler aus der zweiten Mannschaft aufbieten. Es war dennoch eine sehenswerte Partie in der vor allem die Abwehrreihen so ihre Probleme hatten. Zu Beginn traf der 18-jährige Georg Hobein für die Weimarer fast problemlos. Gispersleben war vor allem über die Außen erfolgreich. Eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung stoppte Motor mit einer Auszeit. Dennoch ging man mit einem direkt verwandelten Freiwurf sowie einem 16:19-Rückstand in die Pause.

Nach einer guten ersten Viertelstunde erzielte Ivan Stankovic das zwischenzeitliche 25:23 und der Wille der Gäste schien gebrochen. Doch die antworteten mit sechs Toren in Folge. In einer spannenden Schlussphase nahm sich Gispersleben den ein oder anderen Wurf zu früh, außerdem vergab Stefan Martin, in Hälfte eins noch sicher, zwei Mal in aussichtsreicher Position. Ein Doppelschlag von Benedikt Kreisel zum 29:30-Anschluss sorgte noch mal für einen Hoffnungsschimmer, der aber auf der anderen Seite mit zwei Treffern im Keim erstickt wurde.

Für den HSV Sömmerda reichte es in Ilmenau zwar ein weiteres Mal zu einer guten Leistung, Punkte gab es dafür aber erneut nicht. Einzig Justinas Gulbinas kam für die Gäste ganz gut ohne Klebemittel klar und erzielte insgesamt sieben Treffer. Gegen Ende konnte Felix Lenke den 17:18-Anschlusstreffer markieren, Philipp Grimm vergab jedoch dann den Siebenmeter zum Ausgleich. Ilmenau antwortete mit drei Treffern und ließ hinten nichts mehr zu, gewann mit 21:17.

Der Thüringer HC erledigte die Aufgabe gegen Merkers ohne Probleme und siegte in Mini-Besetzung mit 35:24.

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