Saul wird neuer Kapitän beim ThSV Eisenach

Eisenach.  Der Linkshänder des Handball-Zweitligisten wurde von Trainer Krauthoff-Murfuni bestimmt. Auch ein Stellvertreter wurde ernannt.

Neuer Kapitän: Alexander Saul

Neuer Kapitän: Alexander Saul

Foto: Sascha Fromm

Zwei Linkshänder führen als Kapitän und Co-Kapitän Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach in der anstehenden Saison auf das Parkett. Nach mehreren Einzelgesprächen hat sich der neue Cheftrainer Markus Krauthoff-Murfuni für Alexander Saul als Spielführer und Ante Tokic als dessen Stellvertreter entschieden.

Der Rückraum-Rechte Alexander Saul (24 Jahre) war 2017 vom SC Magdeburg in die Wartburgstadt gewechselt. Rechtsaußen Ante Tokic (26 Jahre) kam im Vorjahr von Metalurg Skopje zum Thüringer Traditionsverein. Der kroatische Nationalspieler sammelte mit Skopje bereits Champions-League-Erfahrung. Duje Miljak, in der Vorsaison Kapitän des ThSV, hat 37-jährig seine leistungssportliche Laufbahn beendet.

Seit 14. Juli in der Vorbereitung

Der ThSV Eisenach befindet sich seit dem 14. Juli in der Vorbereitung auf die Punktspielsaison. Diese beginnt für die Männer von der Wartburg mit einem Auswärtsspiel am 3. Oktober beim TuS Fürstenfeldbruck. „Für uns gilt es gleich im Oktober dicke Bretter zu bohren. Zum Start müssen wir bei einem sicherlich bis in die Haarspitzen motivierten Aufsteiger antreten. Mit Nettelstedt-Lübbecke empfangen wir zum Heimauftakt einen der Titelanwärter, für uns gleich eine hohe Bewährungsprobe. Ende Oktober steht schon das Derby gegen den EHV Aue an. Auf uns wartet eine harte Saison. Um dieser gewappnet zu sein, befinden wir uns in einer ganz intensiven Vorbereitungsetappe“, erklärt Coach Krauthoff-Murfuni.

Ähnlich sieht es Eisenachs Manager René Witte: „Ja, der Auftakt hat es in sich. Ein Aufsteiger wird zum Start alles geben. Mit Nettelstedt-Lübbecke gastiert dann sicherlich einer der Aufstiegskandidaten in der Werner-Aßmann-Halle. Der Spielplan hält für den Oktober noch zwei Derbys bereit, das hessisch-thüringische beim TV Hüttenberg und das Traditionsderby gegen Aue in eigener Halle. Aber erst nach acht bis zehn Spielen wird ersichtlich sein, wo man steht.“