Das fehlende Quäntchen: Thüringer HC verliert enges Spiel gegen Spitzenreiter

Dortmund.  Die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer HC müssen sich nach einem packenden Duell beim Tabellenersten aus Dortmund geschlagen geben.

THC-Trainer Herbert Müller will nun alle Kräfte bündeln, um einen internationalen Startplatz zu erreichen.

THC-Trainer Herbert Müller will nun alle Kräfte bündeln, um einen internationalen Startplatz zu erreichen.

Foto: Sascha Fromm / TA

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15:15: Mikaela Mässing wirft – Dortmunds Torhüterin Rinka Duijndam hält. 22:19: Lydia Jakubisova – erneut gehalten. 23:20: Alicia Stolle scheitert unbedrängt an der BVB-Torfrau. Weiter 23:20: Mariana Lopes vergibt frei durch. Immer noch 23:20: Fehlpass Mässing in die Arme von Kelly Dulfer, die im Gegenzug trifft. 25:23: Almudena Rodriguez – erneut pariert. 25:24: Lopes, Fehlpass, Gegentor.

Wie im Hinspiel in Erfurt (25:26) ließe sich im Abschluss leicht ausmachen, wo am Samstagabend die zwei drei Tore auf der Strecken geblieben waren, um den Spitzenreiterin zu bezwingen. Am Ende stand ein 27:25 (12:14) und die Ernüchterung, dass es den THC-Handballerinnen trotz genügend Chancen im zweiten Anlauf wieder nicht gelang, um so ein enges Spiel zu gewinnen.

Dabei schien es, als hätten es die Thüringerinnen im packenden Duell beim ungeschlagenen Ersten erzwingen können. Eine klasse haltende Jana Krause lieferte in den letzten 20 Minuten die Steilvorlage. Selbst drei abgewehrte Strafwürfe standen aber als Muster ohne Wert.

THC-Trainer Herbert Müller zeigte sich gefasst ob der erneut verpatzten Reifeprüfung. „Ich denke, dass wir im Gegensatz zum Spiel in Metzingen alles an Kampf hineingeworfen haben“, sagte er. Die Niederlage machte er vor allem an den Anfangsphase der ersten und zweiten Halbzeit fest. Die haben die BVB-Frauen um Top-Werferin Kelly Dulfer (9 Tore) mit einem 4:1 und 8:2 jeweils genutzt. Dass die Frauen um Emily Bölk mit insgesamt ebenfalls neun Toren nach 30 Minuten dennoch in Front lagen und auch gegen Ende dem Gastgeber nochmals bedrohlich nah kamen, sprach für sie.

Das Quäntchen aber fehlte. Dabei braucht es genau das, um von der Meisterschaft reden zu können. „Jetzt gilt es alle Kräfte zu bündeln, um einen internationalen Startplatz zu erreichen“, so Herbert Müller.

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