EHF-Cup: THC-Handballerinnen treffen im Viertelfinale auf Koprivnica

Erfurt.  Die Handballerinnen des Thüringer HC bekommen es in der Runde der letzten acht mit dem 15-maligen kroatischen Meister HC Podravka Vegeta zu tun.

In der Gruppenphase der Champions League trafen die Thüringerinnen mit Emily Bölk (Mitte) zuletzt im Oktober 2018 auf  Podravka Vegeta. Gegen das Team um Dragica Dzono (links) und Karyna Yezhykava (rechts) verloren sie damals zu Hause knapp, gewannen aber danach in Koprivnica.

In der Gruppenphase der Champions League trafen die Thüringerinnen mit Emily Bölk (Mitte) zuletzt im Oktober 2018 auf Podravka Vegeta. Gegen das Team um Dragica Dzono (links) und Karyna Yezhykava (rechts) verloren sie damals zu Hause knapp, gewannen aber danach in Koprivnica.

Foto: Archiv-Foto: Sascha Fromm

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Auf die Handballerinnen des Thüringer HC kommt im Viertelfinale des EHF-Pokals eine besonders schwere Aufgabe zu. Nach ihrer perfekten Gruppenphase mit sechs Siegen in sechs Spielen treffen die Frauen um Trainer Herbert Müller in der K.o.-Runde auf das kroatische Team des HC Podravka Vegeta. Das ergab die Auslosung am Dienstag der Europäischen Handball-Föderation (EHF) in Wien.

Die Thüringerinnen müssen am Wochenende 29. Februar/1. März zunächst bei der Mannschaft aus Koprivnica antreten. Eine Woche später, voraussichtlich am 8. März, erwarten sie den Tabellenführer der ersten kroatischen Liga in Nordhausen zum Rückspiel.

Sofern sich der Thüringer HC gegen den 15-maligen kroatischen Meister durchsetzt, geht es im Halbfinale gegen den CS Gloria Bistrita (Rumänien) oder Herning-Ikast HB aus Dänemark. In den beiden weiteren Viertelfinalspielen stehen sich Kastamonu (Türkei) und der ungarische Titelverteidiger Siófok gegenüber sowie der russische Handball Club Lada aus Togliatti und Odense (Dänemark).

„Das ist sicherlich das schwerste Los, das im Topf gewesen ist“, meinte Herbert Müller. Er sprach von „einer großen Herausforderung“, die seine Mannschaft in den beiden Viertelfinalspielen annehmen müsse.

Ein guter Bekannter aus der Champions League

Der nach einem Gewürzmittel benannte Klub im Norden Kroatiens ist für die Thüringerinnen ein guter Bekannter. Sechsmal trafen beide Teams in der Champions-League-Gruppenphase bereits aufeinander, zuletzt im Herbst 2018. Fünf Mal gingen die THC-Frauen als Sieger aus diesen Vergleichen hervor.

Von der positiven Bilanz aber will sich Herbert Müller nicht blenden lassen. Das derzeitige Team sei mit dem der vergangenen Jahre nicht zu vergleichen. Die beiden Unentschieden des Zweiten der B-Gruppe gegen den absoluten Top-Favoriten Siófok führt er als Beleg dafür an.

Bevor die THC-Handballerinnen ungeachtet der schweren Aufgabe als letztes deutsches Team im europäischen Wettbewerb weiter für das Land punkten wollen, müssen sie sich in drei weiteren englischen Wochen zunächst auf der Bundesliga-Bühne bewähren. Den Auftakt bildet heute das Aufeinandertreffen mit Aufsteiger Mainz (19.3 Uhr, Riethsporthalle Erfurt). Danach haben sie drei schwere Auswärtsspiele bei Oldenburg (Sonntag, 16. Februar, 16.30 Uhr), Metzingen (Mittwoch, 19. Februar, 19.30 Uhr) und Spitzenreiter Dortmund (Samstag, 22. Februar, 19.30 Uhr) vor sich, ehe Neckarsulm am 26. Februar (Mittwoch, 19.30 Uhr) in Erfurt zu Gast ist.

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