Herzschlagfinale geht an Lusan

Gera.  Geraer Teams dominieren Futsal-Kreismeisterschaft der E-Junioren

Futsal-Kreismeister der E-Junioren wird in der Geraer Panndorfhalle der Lusaner SC 1980.

Futsal-Kreismeister der E-Junioren wird in der Geraer Panndorfhalle der Lusaner SC 1980.

Foto: Jens Lohse

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Die Organisatoren um KFA-Nachwuchschef Rainer Müller hatten ein glückliches Händchen bewiesen. Im 13. von 15 Turnierspielen der Futsal-Kreismeisterschaft der E-Junioren fiel die Entscheidung über den Titel. In der Panndorfhalle hätte der SG VfL 1990 Gera bereits ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht, nachdem man bis dato alle Partien siegreich gestalten konnte. Dagegen musste der Lusaner SC 1980 gewinnen, um noch an den Kickern der Nachwuchsakademie Glück Auf vorbeizuziehen.

In einer ausgeglichenen Begegnung erarbeitete sich zunächst der VfL-Nachwuchs leichte Vorteile, ehe mit zunehmender Spielzeit die Lusaner mehr riskierten. Demian Grunewald und Fabian Tischendorf trafen nacheinander nur den Pfosten. Die Zeit schien davonzulaufen, bis Fyn Skrabey zum Solo ansetzte und 45 Sekunden vor Abpfiff mit dem linken Fuß flach zum umjubelten 1:0 ins Netz traf. Mit einem 4:0 gegen die SG Wünschendorf war der LSC ins Turnier gestartet. Anschließend trennten sich die Schützlinge von Mario Skrabey und Tino Pabst von der SG Lok Altenburg und vom JFC Gera torlos, brachten sich danach mit dem 2:0-Erfolg gegen Motor Zeulenroda aber wieder in Schlagweite zum Spitzenreiter. Über die gewonnene Kreismeisterschaft durften sich Bert Ratzer, Said Sadat, David Ritter, Tim Siemering (1 Tor), Fyn Skrabey (2), Fabian Tischendorf (1), Demian Grunewald (2) und Maxim Frunze (1) freuen.

„Holt man den Titel ist man natürlich zufrieden. Im Vergleich zur Vorrunde haben wir uns enorm gesteigert, sind von Spiel zu Spiel besser geworden. Der Kampfgeist hat ohnehin gestimmt. Zum Schluss kamen auch mehr und mehr fußballerische Elemente hinzu“, urteilte Lusans Trainer Mario Skrabey, dessen Team das Finalturnier fast gar nicht erreicht hätte. In der Vorrunde hatte man es nicht mehr selbst in der Hand, doch schaffte man es mit Hilfe von Lok Altenburg in die Panndorfhalle, das sich im letzten Gruppenspiel von Motor Altenburg 0:0 trennte und somit die Lusaner mit zur Endrunde nahm.

Etwas enttäuscht war die SG VfL 1990 Gera über Rang zwei. Nach souveränen Erfolgen gegen Motor Zeulenroda (3:1), die SG Wünschendorf (3:0) und Lok Altenburg (3:0) sowie einem 0:0 gegen den JFC Gera wurde den Debschwitzern das späte Gegentor gegen Lusan zum Verhängnis. „Bis zum letzten Spiel waren wir auf Kurs und ganz nahe dran am Kreismeistertitel. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht“, schätzte VfL-Trainer Michael Frey ein, der mit Gordon Stengel einen vierfachen Torschützen in seinen Reihen hatte. Nur Platz drei blieb für den JFC Gera.

Die Mannschaft von Marcel Panzner war mit drei Punkteteilungen gegen Lok Altenburg (1:1), die SG VfL 1990 (0:0) und Lusan (0:0) ins Turnier gestartet. Da nutzten dann auch die Kantersiege gegen die SG Wünschendorf (6:0) und Motor Zeulenroda (4:0) nichts mehr. Ungeschlagen und mit dem besten Torverhältnis holte man Bronze. Yannick Roth war mit fünf Toren der treffsicherste Schütze im Turnier. Nico Peißker stand ihm mit vier Treffern kaum nach. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten die SG Lok Altenburg, die SG Motor Zeulenroda und die SG Wünschendorf.

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