HSG Saalfeld-Könitz bleibt Stolperstein für Spitzenteams

Saalfeld.  34:25-Sieg: Saalfeld/Könitz gewinnt auch gegen den Tabellenzweiten in der Landesliga

Torjubel auf der HSG-Bank. Mit Gispersleben ließ Saalfeld-Könitz jetzt den zweiten Favoriten stolpern.

Torjubel auf der HSG-Bank. Mit Gispersleben ließ Saalfeld-Könitz jetzt den zweiten Favoriten stolpern.

Foto: Peter Scholz

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Die HSG Saalfeld/Könitz bleibt weiter ein Stolperstein für die Spitzenteams der Landesliga: Nachdem man in der Vorwoche Spitzenreiter Schnellmannshausen geschlagen nach Hause schickte, erwischte es jetzt auch den Tabellenzweiten aus Gispersleben. Der Gastgeber siegte 34:25.

Nach zehn Minuten Spielzeit, es stand 3:8 aus Gastgeber-Sicht, zückte HSG-Trainer Christian Wolfram erst einmal den Karton: „Bis dahin ging gar nichts bei uns“, so der Trainer. Und seine Ansprache schien Früchte zu tragen, es ging irgendwie ein Ruck durch die Mannschaft. Tor um Tor wurde aufgeholt und zur Halbzeit hatte man ausgeglichen: „Warum wir anfangs solche Probleme hatten, weiß ich nicht“, sagt Wolfram, der sein Team umstellte. Nach der Aufholjagd wiederum war das Momentum aufseiten der Gastgeber. „Es war gut für unser Spiel, dass wir gleich nach der Pause mit drei Toren davonzogen“, schätzt Wolfram ein, der jetzt eine deutlich konzentriertere Mannschaft sah. Besonders wichtig war zudem die sehr gute Chancenverwertung, mit der man den Kontrahenten beeindruckte. „Jetzt war Action und auch die nötige Spannung da“, so Wolfram.

Hinzu kam, dass die Gastgeber das Tempo in dieser Phase der Begegnung hochhielten und die Gäste hier und da auch konditionell Federn ließen. So konnten die Saalfelder und Könitzer, bei denen Florian Höfer mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze war, ihren Vorsprung weiter ausbauen und ob des deutlichen Resultates für überraschte Gesichter sorgen.

Welche bemerkenswerte Aufholjagd die Gastgeber da hinlegten, zeigt eine Nachricht des HSG-Schiedsrichter-Duos Christian Wagner und Mario Beyer. Die beiden verfolgten die Partie bis zur frühen ersten Auszeit durch Wolfram, mussten danach aufbrechen: Sie verließen die Gorndorfer Halle bei minus fünf aus HSG-Sicht und trauten ihren Augen nicht, als sie das Endergebnis sahen.

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