HSG Saalfeld/Könitz will Duftmarke setzen

Saalfeld.  Handballer aus Saalfeld und Könitz starten heute in die Landesliga-Saison

Stefan Oertel bei seiner Ansprache in einer Auszeit.

Stefan Oertel bei seiner Ansprache in einer Auszeit.

Foto: Peter Scholz

Zumindest das Ergebnis von 31:25 stimmte: Die Generalprobe für die Punktspiele in der Landesliga und dem Auftakt am heutigen Samstag (17 Uhr) gegen Gispersleben ging für die HSG Saalfeld/Könitz aber aus spielerischer Sicht daneben. „Das ging gegen den HSV Weimar aus meiner Sicht in die Hose“, sagt HSG-Trainer Stefan Oertel.

Dennoch blickt der neue Coach zufrieden auf die mehrwöchige Vorbereitung, wobei er zugibt, dass er froh ist, dass es endlich wieder richtig los geht: „Wir haben lange genug nur trainiert.“ Gegen Ende der Vorbereitung gab es zwar noch den einen oder anderen Rückschlag – beispielsweise verletzte sich Torhüter Florian Gerner abseits der Sporthalle –, dennoch gehe man mit einem „guten Gefühl“ in die neue Punktspielsaison.

„Dass wir mit einem Heimspiel starten, ist schön, aber im Prinzip egal“, schätzt Oertel ein, der sich aber vor allem darüber freut, dass dieses erste Duell um Punkte im Beisein von Zuschauern erfolgen kann. Gegen Weimar waren erstmals Zuschauer erlaubt - und das Konzept war tragbar. So dürfen auch am heutigen späten Nachmittag 175 Zuschauer in die Gorndorfer Halle kommen. Sie können einen motivierten Gastgeber erwarten, „denn wir wollen gleich eine Duftmarke setzen“, sagt der Trainer.

Der sieht die Stärken in seinem Team vor allem in der Athletik, in der mannschaftlichen Breite und einer großen Durchschlagskraft auf der Aufbauposition. Und Schwächen gibt es auch? „Ja, wir müssen weiter das Rückzugsverhalten verbessern. Und die Konzentration sollte kontinuierlich hoch gehalten werden, möglichst über die ganzen 60 Minuten“, wünscht sich Stefan Oertel.

Mit dem Staffelsieg haben die Saalfelder und Könitzer auch ein klares Saisonziel: „Wir wollen in die Playoffs mit der bestmöglichen Punktausbeute“, gibt der Trainer die Meinung der Mannschaft wieder. Die Konkurrenten um den Platz an der Sonne sind schwer auszumachen: „Vier, fünf Teams werden sich oben gegenseitig die Punkte wegnehmen“, ist Oertel sich sicher.