Jeremias Lange vergibt die große Chance zur Führung

Großwechsungen  Fußball-Landesklasse: Blau-Weiß Großwechsungen unterliegt mit 0:3 dem Namensvetter aus Büßleben

Blau-Weiß Großwechsungen (vorn) verliert nach starker erster Halbzeit noch 0:3.

Blau-Weiß Großwechsungen (vorn) verliert nach starker erster Halbzeit noch 0:3.

Foto: Christoph Keil

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Nicht unerwartet mit 0:3 (0:0) unterlag Blau-Weiß Großwechsungen am Pfingstmontagnachmittag im abschließenden Heimspiel in der Fußball-Landesklasse dem Tabellenvierten Blau-Weiß Büßleben.

Aber das klare Ergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Besonders im ersten Abschnitt boten die heimischen Blau-Weißen ihren recht zahlreich anwesenden Fans eine gute Vorstellung, setzten die von ihrem Trainer Nico Kasperski geforderten Tugenden „Mentalität und Einsatzwillen“ tatkräftig auf dem grünen Rasen um. Sogar die schnelle Führung lag nach 25 Sekunden nahe, als Jeremias Lange eine Flanke von Steven Braun – wurde offiziell mit Robert Müller vor dem Anpfiff verabschiedet – freistehend am langen Pfosten knapp verpasste. Noch einmal lag den Zuschauern vor dem Halbzeitpfiff des souveränen Unparteiischen Georg Pfeiffer der Torschrei auf den Lippen, als Angreifer Jerome Riedel (43.) frei aufs Tor zulaufend aus zwölf Metern am rechten Pfosten vorbeischoss. Die größte Möglichkeit der Erfurter Vorstädter zur Führung vergab der torgefährliche Robert Simon.

Nach der Pause wurden die Gäste aufgrund ihrer spielerischen Klasse dominanter, starteten besonders über die Außen immer wieder gefährliche Angriffe und kamen zum Schluss auch zu einem recht deutlichen Erfolg. „Wir haben uns aber die Gegentreffer praktisch selbst reingelegt“, bemerkte Kasperski. Seine Elf vergab erneut durch Riedel bei einem Überzahlangriff von 3:1 den möglichen Ausgleichstreffer zum 1:1, spielte die Situation nicht gut zu Ende. Mit dem zweiten Büßlebener Treffer nach 67 Minuten durch Philip Kreische war die Begegnung dann so gut wie entschieden. „Trotz der Niederlage bin ich aber mit meiner Mannschaft recht zufrieden“, erklärte der 43-jährige Trainer, zielte dabei besonders auf die ersten 45 Minuten ab.

Zum Saisonabschluss fahren die Kasperski-Schützlinge am kommenden Wochenende zu Germania Wüstheuterode ins Eichsfeld, wollen sich dort mit einem guten Resultat aus der Saison verabschieden.

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