Kapitänin Pettke von Schwarz-Weiß Erfurt hört auf

Erfurt.  Die einstige Nationalspielerin hört mit Leistungssport auf und verlässt Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt.

Verlässt Schwarz-Weiß Erfurt: Jeniffer Pettke, hier neben Clarisa Sagardia (am Ball)

Verlässt Schwarz-Weiß Erfurt: Jeniffer Pettke, hier neben Clarisa Sagardia (am Ball)

Foto: Sascha Fromm

Sie hat gekämpft, das Team mit ihrer Ruhe gelenkt und dafür die Stimme erhoben. Und sie hat wie die anderen Spielerinnen des Volleyball-Erstligisten Schwarz-Weiß Erfurt ihr letztes Hemd im Rahmen der Trikotauktion geben. Eine noch einmal „wirklich schöne“ Sache für Jennifer Pettke (Bild). Die Kapitänin verlässt das Erfurter Team.

„Ich hatte ein wundervolles und echt tolles Jahr in Erfurt. Die Zusammenarbeit mit allen hat mir riesige Freude bereitet. Und mit so einem Gefühl möchte ich aufhören“, erklärte die 30-Jährige ihren Entschluss, keinen weiteren Vertrag bei Schwarz-Weiß einzugehen. Die einstige Nationalspielerin möchte sich auf einen beruflichen Werdegang abseits des Leistungssports konzentrieren – und steht damit nicht allein. Ihre Mittelblock-Kollegin Halli Amaro hat einen Einstieg als Feuerwehrfrau geplant. Nicht nur wenn es über die Mitte brenzlig wurde, war auf beide Verlass.

Die Personalplanungen laufen trotz Corona-Krise seit Längerem, sie sind aber nicht zuletzt auch vom Budget abhängig. Jeder Euro ist willkommen und nötig. Umso mehr freut sich die Vereinsführung über die enormen Anklang findende Trikotversteigerung im Internet. Mit mehr als 2500 Euro wurden die Erwartungen bereits übertroffen. Und ein letztes Trikot, das mit der Nummer 18 von Barbara Dapic, wird bis Dienstagmorgen (8 Uhr) alle anderen Höchstgebote noch toppen.

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