KSV Germania Neustadt verliert im Abstiegskampf an Boden

Eggolsheim.  Während Neustadts Keglerinnen Personalsorgen plagen, spielt der direkte Konkurrent SKC Eggolsheim groß auf. Vor allem eine ist nicht zu bremsen.

Foto: Alexander Hebenstreit

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Das Unternehmen Klassenerhalt, das durch die Umstrukturierung der 2. Bundesligen noch einmal deutlich schwieriger ist als ohnehin schon, wird für die Keglerinnen des KSV Germania Neustadt immer herausfordernder. Seit Sonntagnachmittag stehen in der eigenen Bilanz sieben Siege sieben Niederlagen gegenüber.

Was sich nach einem gesicherten Mittelfeldplatz anhört, droht jedoch zur Falltür in die Verbandsliga zu werden. Allerdings macht es die derzeitige Personallage der Orlastädterinnen auch schwierig, in Liga zwei zu bestehen. So griff zwar Jasmin Molle beim richtungsweisenden Spiel gegen den bis dato punktgleichen SKC Eggolsheim erstmals nach längerer Verletzung wieder ins Geschehen ein, dafür aber fiel Nicole Bär aus und auch Bettina Ruß stand nicht zur Verfügung.

Melanie Schwarzmann macht über 200 Holz gut

Hinzu kam ein starkes Heimspiel der Gastgeberinnen, bei denen Melanie Schwarzmann mit 617 Holz herausragte und damit 61 Kegel mehr zu Fall brachte als die Nächstbeste. Eggolsheims Stärkste trat gegen Neustadts Ersatzspielerinnen Yvett Steinmetzer und Kathleen Ritz an und nahm ihnen allein über 200 Holz ab.

„Leider konnten wir die wenigen uns gegebenen Chancen nicht ausnutzen. Eggolsheim brachte eine geschlossene und tolle Leistung auf die Bahn und hat sehr verdient gewonnen“, fand Marie Wolf, mit 541 Holz beste Neustädterin, anerkennende Worte. Den einzigen Mannschaftspunkt für die Gäste holte indes Christin Einsiedel, so dass bei 3297:3054 Gesamtkegeln ein 7:1 für den SKC zu Buche stand.

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