Leinefelde vergisst das Toreschießen

Bad Frankenhausen  Landesklässler beim 0:0 klar überlegen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auch am Tag nach dem 0:0 in Bad Frankenhausen übte sich Leinefeldes Trainer Thomas Rosenbrock in Galgenhumor. „So ein Spiel habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Die standen mit zehn Mann um den eigenen Strafraum herum, sind teilweise bei den Abschlägen des Torwarts nicht mal mehr hinterhergelaufen. Das war Anti-Fußball.“

Umso ärgerlicher aus Sicht der Gäste blieb, dass die passive Spielweise auch noch mit einem Punkt belohnt wurde. Doch das hatte sich 1912 selbst zuzuschreiben. Mehrere Hundertprozenter – unter anderem von Cvitanovic und Braun – fanden nicht den Weg ins Tor. Entweder stand der starke Torwart Tiffert oder der Pfosten im Weg. Leinefelde belagerte die gegnerische Hälfte, verfügte „gefühlt über 99 Prozent Ballbesitz“ (Rosenbrock), doch fand über die 90 Minuten nicht die entscheidende Lücke. Auch nicht, als Blau-Weiß ab der 52. Minute mit einem Mann weniger auskommen musste. Bienias war von Cvitanovic gefoult worden. Bei der folgenden Auseinandersetzung verlor er die Nerven und flog nach Kopfstoß mit Rot vom Platz. „Aber auch so ein Spiel gehört dazu. Wir haben viele junge Leute, die aus der Partie sicher ihre Erfahrungen mitgenommen haben“, sagt Rosenbrock.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.