Nach zehn Minuten war der Ofen aus

Erfurt.  Fußball-Regionalliga: U19 des FC Rot-Weiß Erfurt gegen Aue glücklich 1:1, U17 siegt 4:1.

Dynamisch: Kevin Neuhaus war einer der Torschützen von Erfurts U17.

Dynamisch: Kevin Neuhaus war einer der Torschützen von Erfurts U17.

Foto: Gerd Greif

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Nach dem den Platzverhältnissen geschuldeten Spielausfall vor einer Woche schienen die A-Junioren des FC Rot-Weiß Erfurt in der Fußball-Regionalliga alle darob gesparten Kraftreserven in den Auftritt gegen Aue einsetzen zu wollen. Sie legten los wie die Feuerwehr. Der wie immer offensivfreudige Linksverteidiger Manuel Schiwatsch besorgte bereits nach drei Minuten aus einem Gewühl heraus die Führung. Jihwan Yuns feiner Lupfer knapp am Tor vorbei (10.) war jedoch für die Angriffsversuche in Rot-Weiß schon fast der letzte verheißungsvolle Seufzer in dieser Partie. Mit dem Auer Ausgleich (25.) per Volleyschuss nach missglücktem Abwehrversuch versandete das Erfurter Spiel. Sicher kann man die Verletzungsmisere (Jobst, Bogicevic, Bach, Göllnitz, Aguilar) entschuldigend anführen. Doch war dies kein ausreichender Grund, dass nachfolgend nichts Konstruktives mehr angeboten wurde.

Die Partie, ohnehin nun nicht mehr das Gelbe vom Ei, geriet speziell nach der Pause zum Erfurter Fehlerfestival. Eigentlich hätten die offensivfreudigeren Gäste den Sieg verdient gehabt. Latte (53.) und Pfosten (55.) verhinderten den Auer Sieg. Ein wie stets sachlicher Rot-Weiß-Coach Alexander Ludwig unterstrich: „Diesmal hatten wir Glück, das Remis über die Runden gebracht zu haben.“ Und mit einem Blick auf sein Lazarett: „In Neubrandenburg am kommenden Wochenende hoffe ich darauf, dass der eine oder andere wieder dabei ist.“

Der jüngere Rot-Weiß-Jahrgang machte das beim 4:1-Sieg gegen die Erzgebirger besser. War das Team um Trainer Manuel Rost trotz des Rückstands (17.) schon vor der Pause die spielbestimmende Mannschaft, so explodierte sie binnen einer Viertelstunde (57. bis 71.) im zweiten Abschnitt geradezu. Vier Treffer von Kevin Neuhaus, Edhem Hujdurovic, Robbie Felßberg und ein Eigentor besiegelten das Schicksal der Gäste. Rost stolz: „Wir waren von der ersten Minute hellwach und haben uns nach der Pause dann auch leistungsgerecht belohnt.“

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