Routinier Höllriegel steht zwischen den Pfosten

Nordhausen  Fußball-Landesklasse: SV Bielen und Blau-Weiß Großwechsungen bestreiten abschließendes Heimspiel der Saison

Die Spieler des SV Bielen – hier im Spiel gegen den FC Erfurt Nord – wollen sich am Pfingstmontag gegen Germania Wüstheuterode mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden.

Die Spieler des SV Bielen – hier im Spiel gegen den FC Erfurt Nord – wollen sich am Pfingstmontag gegen Germania Wüstheuterode mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden.

Foto: Christoph Keil

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In zwei Heimspielen gegen Germania Wüstheuterode und Blau-Weiß Büßleben am Pfingstmontag um 15 Uhr wollen sich der SV Bielen und Blau-Weiß Großwechsungen in der Fußball-Landesklasse erfolgreich von ihren Fans in der Saison verabschieden. Blau-Weiß Großwechsungen – Blau-Weiß Büßleben. Bei den Platzherren entspannt sich vorm vorletzten Saisonspiel die personelle Lage halbwegs. Zurück in den Kader kehren Angreifer Jerome Riedel und der Allrounder Jeremias Lange. Auch Steven Braun ist nach seiner Gelbsperre wieder dabei. Der 29-Jährige wird nach acht Jahren in der Landesklasse und Kreisoberliga die Blau-Weißen verlassen, da er in Erfurt lebt.

Da der zuletzt starke Maximilian Linde aus privaten Gründen fehlt, steht Benjamin Maahs nach langer Verletzungspause und zuletzt hervorragender Leistung in der zweiten Mannschaft beim Spiel in Bleicherode zwischen den Pfosten. Da der FSV Kölleda, Eintracht Sondershausen II und der SSV Schlotheim ihre Mannschaften zurückzogen, stehen die Absteiger fest. „Dennoch wollen wir noch einmal alles geben und uns bei unseren zahlreichen Zuschauern für ihre Unterstützung bedanken“, sagt Trainer Nico Kasperski. Zum Abschluss des Spieljahres reist seine Elf zu Germania Wüstheuterode. „Es hätte in der Saison besser laufen können, ich bin nicht zufrieden mit den 22 Punkten und einem Quasi-Abstiegsplatz. Allerdings hatten wir auch viele verletzungsbedingte Ausfälle“, berichtet der 43-Jährige und nennt stellvertretend den routinierten Spielmacher Robin Teichmann, der sich beim SV Bielen nach Zusammenprall mit Thomas Riemekasten eine schwere Armverletzungen zuzog und bereits operiert wurde. SV Bielen – Germania Wüstheutterode. Personell recht gut sieht es bei den Hausherren aus. Bis auf Schlussmann Benjamin Bösenberg (Urlaub) – für ihn steht Routinier Tobias Höllriegel im Tor – stehen Trainer Danny Kindervater alle Akteure bis auf die Dauerverletzten zur Verfügung. „Ich möchte natürlich mit einem Sieg vor dem eigenen Publikum das Spieljahr beenden“, sagt der 41-Jährige, der seit sechs Jahren das sportliche Zepter am Bielener See schwingt. Der zweifache Familienvater kann dem Anstoß optimistisch entgegensehen, denn seine Schützlinge haben unter der Woche gut trainiert.

Das Hinspiel haben die Bielener stark ersatzgeschwächt im Obereichsfeld bei den Germanen mit 1:3 verloren. „Damals musste in personeller Notlage sogar unser Stammkeeper im Sturm eingesetzt werden“, bemerkt Danny Kindervater rückblickend. Die Gäste treten in Bestbesetzung an, auch Kapitän und Abwehrchef Steffen Thunert ist nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder dabei. „Es wird ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, ich erwarte ein flottes und rassiges Spiel“, informiert Germanias Vorstandsmitglied Steffen Thön, für dessen Elf es auch um nichts mehr geht

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