Science City Jena hat die Playoffs noch nicht im Kopf

Jena.  Kapitän Dennis Nawrocki ist bei Basketball-Zweitligist Science City Jena zurück und freut sich auf das Trier-Spiel am Sonntag vor heimischer Kulisse.

Kapitän Dennis Nawrocki (vorn) führt die Jenaer Basketballer ab sofort wieder aufs Parkett.

Kapitän Dennis Nawrocki (vorn) führt die Jenaer Basketballer ab sofort wieder aufs Parkett.

Foto: Sascha Fromm

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Der Kapitän ist zurück und geht gleich voran: Ab sofort können die Basketballer von Science City Jena in der 2. Bundesliga ProA wieder auf die Qualitäten von Dennis Nawrocki bauen. Der 27-Jährige ist nach überstandener Grippe zurück auf dem Parkett.

„Mich hatte es wirklich schlimm erwischt“, erzählt der im Durchschnitt punktbeste Spieler der Thüringer. Zweieinhalb Wochen musste er aussetzen, verpasste dadurch die Auswärtsniederlage bei den Artland Dragons genauso wie die seit drei Spielen schon andauernde Siegesserie seiner Mannschaft. „Da ziehe ich meinen Hut und bin extrem stolz auf die Jungs, dass sie so eng zusammengerückt sind, obwohl wir ja einige Ausfälle hatten und auch Frank nicht da ist.“ Nawrocki tippt darauf, dass Cheftrainer Frank Menz nach seiner Krankheit im März an die Seitenlinie zurückkehren wird.

Bisher ist Menz während seiner Abwesenheit jedenfalls bestens vertreten worden von Steven Clauss. Jena ist in der Tabelle Dritter, hat bei acht noch ausstehenden Hauptrundenspielen bereits einen Sieg mehr als der Vierte aus Heidelberg auf dem Konto. Und die Baden-Württemberger haben außerdem schon zwei Spiele mehr bestritten. Aber Nawrocki warnt trotz der guten Ausgangslage: „Wir können mit dem Kopf noch nicht in den Playoffs sein. Jedes Spiel ist wichtig.“

Und am wichtigsten natürlich immer das nächste, was im Falle von Science City Jena die Heimpartie am kommenden Sonntag (1. März) gegen den Fünften Gladiators Trier bedeutet. „Die werden uns alles abverlangen und wir werden unseren besten Basketball spielen müssen, um zu gewinnen“, glaubt Dennis Nawrocki. Selbst sieht er sich nach seinem krankheitsbedingten Ausfall dabei auf einem guten Weg. „Ich bin seit letzter Woche wieder im Training und stehe schon fast wieder bei einhundert Prozent“, sagt der Flügelspieler. „Ich hoffe natürlich doch, dass ich der Mannschaft direkt weiterhelfen kann.“

In den kommenden Wochen gehe es nun darum, die beiden Neuen in der Jenaer Mannschaft, Kavin Gilder-Tilbury und Kamau Stokes, noch besser zu integrieren, „damit wir weiter als Team zusammenwachsen und eine Identität formen“. Von den beiden Winterzugängen hält er viel. „Das sind sehr gute Verstärkungen. Wenn jetzt alle Spieler wieder da sind, haben wir einen sehr tief besetzten Kader“, so Nawrocki. Jetzt gelte es, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Am besten schon das am Sonntag gegen Trier.

Science City Jena – Gladiators Trier, Sonntag, 1. März, 16 Uhr, Sparkassen-Arena

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