Science City Jena setzt ein Statement

Jena.  In Karlsruhe will Science City Jena am Sonnabend an den 74:63-Erfolg gegen Rostock anknüpfen

 Jusitin Leon und Julius Wolf (links) jubeln nach dem Sieg gegen Rostock.

Jusitin Leon und Julius Wolf (links) jubeln nach dem Sieg gegen Rostock.

Foto: Christoph Worsch

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Die Stimmung könnte besser nicht sein. Der 74:63-Erfolg von Science City Jena gegen die Rostock Seawolves am Mittwochabend hat dem Basketball-Programm von der Saale nach zwei Niederlagen in Folge in der 2. Bundesliga ProA wieder Auftrieb gegeben. „Das war ein Statement“, sagte Jenas Trainer Steven Clauss. Und Julius Wolf freute sich: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt nachgelassen und sehr geilen Teambasketball gezeigt.“ Mit seinen 13 Punkten war er gemeinsam mit Justin Leon Topscorer der Saalestädter und einer von gleich vier Spielern, die über zehn Zähler zum Start-Ziel-Sieg beisteuerten.

Trier sitzt den Jenaern in der Tabelle im Nacken

Auch das war Zeichen einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wie der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann, seit Januar bei den Ostseestädtern im Amt, anerkannte. Die Jenaer hätten physischer gespielt. Für die Hansestädter gelte es, vielleicht in ein, zwei Jahren nach dem Aufstieg zu streben.

Von der Rückkehr in die BBL träumen sie in Jena schon jetzt, auch wenn der Aufstieg kein Muss ist, wie die Verantwortlichen betonen. Für den angestrebten dritten Platz, der Heimrecht in den Playoffs garantiert, war der Sieg gegen die Seawolves wichtig. Schließlich sitzt Trier, das am 1. März zum Heimspiel erwartet wird, den Jenaern in der Tabelle im Nacken.

Zuvor stehen aber noch zwei Spiele in Karlsruhe am Sonnabend und eine Woche später zu Hause gegen Kirchheim an. „Karlsruhe hat ein sehr athletisches Team. Wir hatten ein sehr knappes Spiel gegen sie“, erinnert sich Wolf noch an den 76:74-Erfolg im Hinspiel.

Nawrocki und Mackeldanz fehlen weiterhin

Mit einer Leistung wie gegen Rostock sollte ein Sieg beim Tabellen-14. aber drin sein. Erfreulich sei, sagte Clauss, dass mit Kamau Stokes (10 Punkte) und Kavin Gilder-Tilbury (2) die beiden Nachverpflichtungen gegen die Seawolves einen deutlichen Leistungsanstieg verzeichnen konnten. „Ich bin sicher, er wird noch stärker“, meinte Clauss mit Blick auf Stokes. Und auch für Gilder-Tilbury gab es Lob: „Kavin hat in der Verteidigung enorme Arbeit geleistet. Beide geben uns eine andere Tiefe beim Wechseln.“

Aktuell werden die beiden auch bitter benötigt. Kapitän Dennis Nawrocki (Grippe) und die verletzten Center Oliver Mackeldanz und Lars Lagerpush werden auch in Karlsruhe fehlen. Vor allem der 2,01 Meter große Wolf muss seit Wochen deshalb unterm Korb aushelfen und macht seine Sache ausgezeichnet. „Trotzdem sollen Olli und Lars nicht zu lange Urlaub machen“, sagt der 27-Jährige und grinst.

Karlsruhe Lions – Science City Jena, Sonnabend, 19.30 Uhr

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