SG Gospenroda/Dippach mischt die Liga auf

Gospenroda (Wartburgkreis). Fußball-Kreisoberliga: Leischner-Team seit sieben Spielen ungeschlagen. Gerstungen und Marksuhl wollen wieder in die Erfolgsspur kommen

Fußball, Kreisoberliga: FSV Lautertal Bischofroda (blau) - SG Gerstungen/Vitzeroda Hasert - Glock Foto: Marko Deicke, Freier Mitarbeiter Thüringer Allgemeine Eisenach. Abdruck und jede Verwendung außerhalb der TA Lokalredaktion Eisenach ist honorierungspflichtig. Honorar ist MwSt.-pflichtig (7 %)

Fußball, Kreisoberliga: FSV Lautertal Bischofroda (blau) - SG Gerstungen/Vitzeroda Hasert - Glock Foto: Marko Deicke, Freier Mitarbeiter Thüringer Allgemeine Eisenach. Abdruck und jede Verwendung außerhalb der TA Lokalredaktion Eisenach ist honorierungspflichtig. Honorar ist MwSt.-pflichtig (7 %)

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Die SG Gospenroda/Dippach ist in der Fußball-Kreisoberliga derzeit die Mannschaft der Stunde. Seit sieben Spielen ist der Aufsteiger ungeschlagen, holte daraus 17 Punkte und befindet sich im oberen Tabellendrittel.

Co-Trainer Andreas Koslowski ist von dem Trend überrascht. "Wir haben mehr Punkte als erwartet", freut er sich über 18 Zähler aus 10 Spielen, ist aber gleichzeitig vom Niveau der Liga enttäuscht. "Vor vier Jahren, als wir in der Kreisoberliga spielten, war diese deutlich stärker." 2011 stieg Gospenroda aus der damaligen Regionalklasse ab. "Wir spielten auch eine starke Hinrunde, holten dann aber in der Rückserie zu wenig Punkte", weiß Koslowski noch. 16 Punkte waren es damals in der Hinrunde - zwei sind es diese Saison bereits mehr. Am Ziel "Klassenerhalt" hält er daher aus Erfahrung weiter fest. "Jetzt wollen wir noch so viele Punkte wie möglich holen", gibt der Co-Trainer als Ziel aus.

Zu Saisonbeginn deutete der Aufsteiger sein Potential bereits an, kam aber schlecht aus den Startlöchern. "Unsere Fehler wurden bitter bestraft, wir mussten Lehrgeld bezahlen". Das Trainergespann Leischner/Koslowski stellte dann taktisch um und setzte Andy Schurstein auf die Libero-Position. Mit dem 3:2-Sieg gegen Mitaufsteiger SG Tiefenort/Frauensee startete die Ungeschlagen-Serie und soll auch Samstag (15 Uhr) beim Tabellenletzten SV Kali Unterbreizbach - der seine letzten fünf Spiele alle verlor - halten. Koslowski ist bescheiden und tritt auf die Euphoriebremse: "Mit einem Punkt wären wir schon zufrieden."

Mit einem Zähler wäre am Sonntag Manfred Radloff sicher nicht ganz so zufrieden, wenn die SG Gerstungen/Vitzeroda auf den zuletzt spielfreudigen SV Westring Gotha trifft, der vergangenen Sonntag den zweiten Saisonsieg gegen die SG Ruhla/Etterwinden feierte. Die Bergstädter müssen gleichzeitig gegen die SG Vacha/Martinroda ran. Für das Team von Torsten Schall sollte nach dem katastrophalen Auftritt bei Westring (0:1) Wiedergutmachung angesagt sein.

Den Bock langsam umstoßen will nach vier Niederlagen in Serie auch die SG Marksuhl/Förtha beim SV Rot-Weiß Buttlar. Aufstellungsprobleme wird hingegen der FC Eisenach II im Heimspiel in Stedtfeld gegen die SG Dachwig/Gräfentonna II, bekommen (siehe Beitrag oben). Auch diese Spiele finden Sonntag, 15 Uhr, statt.

Spielfrei ist der SV Eintracht Ifta, der die Partie von diesem Spieltag beim SV Dorndorf bereits letzte Woche absolvierte. Der FSV Bischofroda verlegte sein Spiel bei der SG Tiefenort/Frauensee aufgrund der Kirmes.

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