SG Silbitz/Königshofen: Nur zwei Wünsche

Silbitz  Justin Oehring, Trainer der Fußballer der SG Silbitz/Königshofen, und seine Vorstellungen für die nächsten Jahre

Einst griff Justin Oehring (links) in das Geschehen auf dem Platz ein, mittlerweile hat er jedoch das Kommando an der Seitenlinie als Trainer der SG Silbitz/Königshofen inne.   

Einst griff Justin Oehring (links) in das Geschehen auf dem Platz ein, mittlerweile hat er jedoch das Kommando an der Seitenlinie als Trainer der SG Silbitz/Königshofen inne.   

Foto: Jens Henning

Silbitz. „In der Kreisoberliga bleiben“ und „auf den Nachwuchs bauen“, diese zwei Wünsche äußerte Justin Oehring, Trainer der Fußballer der SG Silbitz/Königshofen, für die die kommenden Jahre.

Mit den Auftritten seiner Mannschaft bis zum Corona-Abbruch war Oehring nicht unzufrieden. „Ich habe da schon einen Aufwärtstrend ausgemacht“, sagte der Verantwortliche. Vor allem das Zusammenspiel zwischen der ersten und zweiten Mannschaft lobte Oehring. „Wir sind eine Gemeinschaft geworden. Das zeichnet uns aus. Das ist sicherlich die Erkenntnis schlechthin nach den vergangenen Monaten gewesen.“

Dass die sportliche Bilanz der ersten Männermannschaft in der Kreisoberliga ausbaufähig war und ist, will Oehring nicht verneinen. „Zwei, drei Punkte hätten wir schon mehr mehr auf dem Konto haben können. Das stimmt.“

Was auffällt, ist die schwache Torausbeute. Nur neun Tore stehen zu Buche bei acht Spielen. Da haben die beiden Top-Teams der Liga mit dem FC Thüringen Jena und dem SV 08 Rothenstein ein deutliches Plus mit 21 beziehungsweise 26 Toren. Routinier Jörg Krawczyk erzielte allein fünf der neun Tore.

Der Aufstieg in die Landesklasse sei aktuell kein Thema, erklärte Oehring. „Da fehlt uns schon einiges. Da sind uns einige Mannschaften in der Liga voraus.“ Dabei kennen Die Kicker von der Elster die zweithöchste Spielklasse Thüringens. Von 2012 bis 2017 spielte der Verein in der Landesklasse.

Der große Hoffnungsträger im Silbitzer Fußball ist der Nachwuchs. „Wir haben da richtige gute Leute, wenn ich da an die D-Junioren denke. Die machen uns viel Mut. Hoffentlich kommen von den jungen Leuten eines Tages auch viele im Männerbereich an. Wir werden die Jungs behutsam aufbauen, ohne Druck. Sie sollen Spaß haben am Fußball“, sagte Oehring.

Der Verein aus dem Elstertal ist in der dreigeteilten Kreisliga mit zwei D-Junioren-Mannschaften vertreten. Die erste Mannschaft steht derzeit auf Platz eins in der Staffel C. Die zweite Mannschaft der SG ist Tabellendritter in der Staffel B.

An einer Wiederaufnahme des Spielbetriebes glaubt Justin Oehring nicht vor dem Monat März. „Man sollte versuchen, die Hinrunde einigermaßen über die Runde zu bekommen. Dann hätte man vielleicht die Möglichkeit, die Saison zu werten. Und im Sommer sollte man einen Neuanfang wagen.“