ThSV Eisenach bietet mit Rumpfmannschaft lange Paroli

Hamm.  Der ThSV Eisenach verliert beim Spitzenteam in Hamm nach starkem Kampf mit 27:32

Eisenachs Yoav Lumbroso (Mitte) kämpfte sich mehrfach durch die Abwehr des Gastgebers und musste einiges einstecken.

Eisenachs Yoav Lumbroso (Mitte) kämpfte sich mehrfach durch die Abwehr des Gastgebers und musste einiges einstecken.

Foto: sThomas Levknecht

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Personell unter keinem guten Stern stand das Auswärtsspiel des ThSV Eisenach am Freitagabend. Keeper Blaz Voncina, Rückraumspieler Alexander Saul und Kreisspieler Justin Mürköster konnten krankheitsbedingt die Fahrt nach Hamm erst gar nicht antreten. Willy Weyhrauch fehlte ohnehin verletzungsbedingt.

Kurzfristig rückte Andreas Fehr aus der 2. Mannschaft in den Kader. So bestritt der ThSV Eisenach die Partie beim heißen Aufstiegsanwärter nur mit einem Rumpfaufgebot. Die Eisenacher ließen sich von einem raschen 1:4-Rückstand (8.) nicht schocken. Mit durchdachten Angriffsaktionen antworteten sie, Ivan Snajder traf per Gegenstoß zum 5:6 (14.). Dann der nächste Schock: Kapitän Duje Miljak kassierte eine heiß umstrittene rote Karte (15.). Die Wartburgstädter schüttelten sich kurz, blieben auch Dank eines starken Marius Noack im Tor (parierte bis zur Pause sieben Bälle) auf Schlagdistanz. Die 12:10-Führung der Gastgeber (25.) egalisierten Marco Racic und Adrian Wöhler zum 12:12 (27.). Mit einer knappen, in Überzahl erzielten Führung (14:13), ging der haushohe Favorit in die Halbzeitpause.

In der Kabine der Gastgeber durften zur Halbzeitpause harsche Worte gefallen sein. Der Aufstiegsanwärter erhöhte nach Wiederanpfiff seine Schlagzahl, nutzte dabei die Qualität im Team (18:14). Beim 24:18 (43.) drohte den Thüringern eine deftige Niederlage. Doch sie bewiesen auch mit diesem Rumpfaufgebot Charakter und Moral. Keeper Andreas Fehr feierte seinen Zweitbundesliga-Einstand.

Mit Jonas Richardt im rechten Rückraum, Hannes Iffert am Kreis und Jonas Ulshöfer ging der ThSV Eisenach in die Schlussphase, betrieb nach dem 31:24 (53.) mit viel Engagement noch Ergebniskorrektur. Erfolgreichste ThSV Werfer waren: Luka Kikanovic, Adrian Wöhler und Ante Tokic mit jeweils vier Treffern.

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