Thüringer Handballer wollen Vorrunde beenden

Rudolstadt  Der Thüringer Handball-Verband hofft auf eine Fortsetzung der Punktspiele Anfang März.

Nicht nur die Sportler, sondern auch die Handbälle warten scheinbar auf die Fortsetzung des Trainings und des Punktspielbetriebes. 

Nicht nur die Sportler, sondern auch die Handbälle warten scheinbar auf die Fortsetzung des Trainings und des Punktspielbetriebes. 

Foto: Axel Ukena

Rudolstadt. Beim Thüringer Handball-Verband (THV) hat man die leise Hoffnung, am ersten März-Wochenende wieder mit den Punktspielen anfangen zu können. Das wurde nach einer Telefonkonferenz zum einen der Staffelleiter sowie des THV mit Vertretern von Vereinen deutlich. „Allerdings muss man natürlich abwarten, wie sich das alles entwickelt“, sagt Ralf Schmidt, Staffelleiter der Thüringenliga. Denn vieles gleicht derzeit einen Blick in die berühmte Glaskugel.

Voraussetzung, darüber seien sich alle einig, für den Punktspielstart ist freilich eine ausreichende Vorbereitung: „Nach nur einer Woche Vorbereitung schicke ich meine Jungs keinesfalls in die Punktspiele“, sagt beispielsweise Stefan Oertel, Trainer bei der HSG Saalfeld-Könitz. Und so sind drei bis vier Wochen Vorbereitung notwendig, um wieder den entsprechenden Fitness-Zustand zu erreichen.

Wenn man im März wieder beginnen könne, ist man sich im Verband auch über den Modus weitestgehend einig: Nach einer Beendigung der Vorrunde sollen die sportlichen Entscheidungen in Playoffs ermittelt werden. In der Thüringenliga spielen die ersten vier Teams den Aufsteiger aus, die vier letzten Teams die Absteiger. Die übrigen Mannschaften sollten Platzierungsspiele absolvieren. Ähnliche Vorstellungen gibt es für die Landesligen.

Im Nachwuchsbereich werden wohl generell keine Meisterschaftsspiele mehr stattfinden. „Stattdessen sind hier Pflicht-Freundschaftsspiele geplant“, sagt Ralf Schmidt.

Abzuwarten bleibt bei der ganzen Entwicklung, bis wann der Verband die Punktspiele wieder aufnehmen muss, um überhaupt eine sportliche Entscheidung herbeiführen zu können. „Der mögliche Aufsteiger in die Mitteldeutsche Oberliga muss bis zum 31. Mai feststehen, da im Juni noch Aufstiegsspiele mit den Vertretern der anderen Landesverbände geplant sind. Die anderen Ligen können bis zum 30. Juni spielen“, erklärt Ralf Schmidt.