Volleyball - Thüringenliga: BSG Einheit Sömmerda feiert ersten Saisonsieg

Zum zweiten Mal in Folge hatten die Damen der BSG Einheit Sömmerda Heimrecht, wollten dabei die Niederlagenserie beenden und ihre ersten Punkte der laufenden Saison einfahren.

Stefanie Müller (l.) und Sandra Dünnebeil verfolgen diesen Angriff der Geraerin Andrea Heinze, der vom Zweierblock des Einheit-Sechsers - gebildet von Stefanie Joost und Jasmin Goldacker - abgewehrt wird. Foto: Uwe Gericke

Stefanie Müller (l.) und Sandra Dünnebeil verfolgen diesen Angriff der Geraerin Andrea Heinze, der vom Zweierblock des Einheit-Sechsers - gebildet von Stefanie Joost und Jasmin Goldacker - abgewehrt wird. Foto: Uwe Gericke

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Sömmerda. Die Vorzeichen dafür standen aber alles andere als günstig, musste doch Trainer Mario Köhler mit Heike Jeschke, Michaela Wieprecht und Nancy Schröder drei Stammspielerinnen ersetzen. Die auf der Auswechselbank entstandenen Lücken wurden durch Nadine und Christin Hesse aus der Einheit-"Zweiten" geschlossen.

Mit diesem Handycap wartete zunächst mit dem Geraer VC II ausgerechnet der Angstgegner der Sömmerdaerinnen, hatten sie doch bisher in Thüringens höchster Liga noch nie gegen die Ostthüringer punkten können. Entsprechend groß war der Respekt der Einheit-Damen, die jedoch nach anfänglichen Anpassungschwierigkeiten für teilweise guten bis sehr guten Spielfluss sorgten. Wenn Bälle erkämpft wurden gelang es so auch, fast jeden langen Ballwechsel für sich entscheiden. Dass es unter dem Strich nicht zum Erfolg reichte, lag an eine erschreckend hohen Fehlerquote beim Aufschlag vor allem in den Sätzen eins (18:25) und zwei (17:25). "20 Aufgaben wurden in diesem Spiel verschlagen. Das ist viel zu viel", regte sich Mario Köhler sichtlich auf. Ob sie ihn veralbern wollen, fragte er in der Auszeit einmal in die Runde seiner Schützlinge. "Ich habe das Gefühl, als ob die Mädchen Blei in den Beinen haben", runzelte Reinhard Müller, sportlicher Leiter der Abteilung Volleyball in der BSG Einheit, nachdenklich die Stirn. Zu was die Sömmerdaerinnen fähig sind, zeigten sie dann vor allem im 3. Satz, der mit 25:20 gewonnen wurde. Der vierte und letztlich entscheidende ging aber wieder an die jungen Geraerinnen, die dank eines 25:21 den Platz als 3:1-Siegerinnen verließen.

Vor dem zweiten Spiel gegen die Volley-Juniors aus Erfurt stellte Köhler dann seinen Startsechser um. Nun sollte Jasmin Goldacker, die bisher die Mittelblockposition eingenommen hatte, als Außenangreiferin Druck erzeugen. Auf der Blockposition an der Netzmitte kam nun Nadine Hesse zu ihrem ersten Einsatz in der Thüringenliga. "Sie machte die Sache bei ihrer Premiere gut", freute sich Köhler über Nadines Leistung.

Diese taktische Maßnahme sollte nicht ohne positiven Folgen bleiben. Einheit erspielte sich Punkt um Punkt und ging mit 2:0 (25:20/25:20) in Führung. Immer wieder ermunterte Köhler, der großen Wert auf Teamfähigkeit und Kommunikation untereinander auf dem Spielfeld legt, seine Schützlinge. Und als es nötig war – so vor allem im, beziehungsweise nach dem mit 20:25 verlorenen dritten Durchgang –, rief er laut zu äußerster Disziplin auf.

Diese Einflussnahme fruchtete. Und so konnten sich Trainer, Spielerinnen und Anhang über ein ungefährdetes 25:9-Satzerfolg freuen. Die ersten beiden Pluspunkte der Saison waren in Sack und Tüten. mk/ug

Für Einheit spielten: Stefanie Müller, Jasmin Goldacker, Janina Wirth, Kathrin Müller, Sandra Dünnebeil, Susan Walther, Stefanie Joost, Carolin Rottorf, Christin Hesse und Nadine Hesse

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