Wegen Corona: Saisonstart von Science City Jena verschiebt sich wohl erneut

Jena.  Der Termin für das Auftaktspiel am 24. Oktober wackelt bedenklich. Während Gegner Kirchheim Probleme hat, präsentieren die Jenaer immerhin schon einmal ihre neuen Trikots.

Dennis Nawrocki (links) und Demarcus Holland präsentieren die neuen Trikots der Jenaer Basketballer.

Dennis Nawrocki (links) und Demarcus Holland präsentieren die neuen Trikots der Jenaer Basketballer.

Foto: Holger Zaumsegel

Die neue Spielkleidung ist schon da, der Start in die Saison weiter offen: Science City Jena präsentierte am Donnerstag die neuen Trikots für die kommende Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Das schon einmal auf den 24. Oktober verschobene Auftaktspiel bei den Kirchheim Knights wackelt derweil bedenklich.

Die nächste Hiobsbotschaft aus Kirchheim

Nachdem die Begegnung bereits um eine Woche nach hinten verlegt wurde, weil im Baden-Württembergischen Landkreis Esslingen der kritische Inzidenz-Wert der Corona-Neu-Infizierten überschritten wurde, kam vom Club in der Nähe von Stuttgart nun die nächste Hiobsbotschaft.

Zwei Kirchheimer Spieler wurden positiv auf das Virus getestet. Die Mannschaft befindet sich vorsorglich in Quarantäne. Wie es weitergeht, muss das dort zuständige Gesundheitsamt entscheiden.

Die Stadt Jena hat ihr Sponsoring zurückgefahren

Zumindest können die Jenaer, die nach positiven Tests im Nachwuchs selbst schon eine zweiwöchige Quarantäne hinter sich haben, in diesen auch für den Profisport unwägbaren Zeiten weiter auf starke Partner bauen. Vertreter der Stadt Jena, Stadtwerke Energie Jena-Pößneck sowie Medipolis waren am Donnerstag zur Präsentation vor Ort und sicherten weitere Unterstützung zu. Allerdings muss die Stadt ihr Sponsoring zurückfahren, was Koppe auf finanzielle Engpässe aufgrund der Pandemie zurückführte.

Trotzdem kommen die Basketballer laut Thomas Fleddermann, der sich mit Benjamin Engelhardt hauptsächlich ums Marketing des Vereins kümmert, ganz gut durch die Krise. Zwar sei der Sponsoring-Ertrag inklusive Sachleistungen um zehn bis 15 Prozent auf etwa zwei Millionen Euro gesunken. Doch dank der Unterstützung vom Freistaat Thüringen – zuletzt gab es über 400.000 Euro an Kompensationszahlungen – kann der Club aber in etwa mit dem Vorjahresetat von 2,5 Millionen Euro für das neue Spieljahr planen.