Weimarer Handballer gewinnen trotz umstrittener Blauer Karte

Weimar/Nordhausen.  Die Landesliga-Handballer des HSV Weimar gewinnen in Nordhausen 34:27, ärgern sich aber über eine nicht berechtigte Disqualifikation.

Jakob Pacalaj (Mitte) und Paul Strobel (rechts) müssen hier Nordhausens Florian Gröger, der sich später schwer verletzte, passieren lassen. Keeper Maximilian Schmidt versucht zu parieren. 

Jakob Pacalaj (Mitte) und Paul Strobel (rechts) müssen hier Nordhausens Florian Gröger, der sich später schwer verletzte, passieren lassen. Keeper Maximilian Schmidt versucht zu parieren. 

Foto: Christoph Keil

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Zweieinhalb Minuten waren noch zu spielen, die Partie der Handballer des HSV Weimar in Nordhausen aber bereits zu ihren Gunsten gelaufen. Die Gäste kassierten gerade das 32:27 durch die Nordhäuser, da wurde Weimars Kapitän Tom Germer laut. „Wirf nicht immer ins Gesicht“, rief er nach eigener Aussage dem Torschützen Marcel Effenberger-Kiel zu. Der war noch leicht behindert worden, konnte den Wurf nicht mehr ganz kontrollieren. Der Ball ging knapp am Kopf von HSV-Keeper Maximilian Schmidt vorbei ins Netz. Die Schiedsrichter hingegen hatten scheinbar etwas ganz anderes vernommen, gaben Germer wegen Beleidigung seines Gegenspielers die Blaue Karte. Das konnte selbst Effenberg-Kiel nicht verstehen, der die Aussage des Weimarers bestätigte. Es änderte nichts an der Tatsache, der Kapitän ging vom Feld und sah, wie seine Mannschaft mit zwei Treffern den 34:27-Sieg perfekt machte.

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