Erfurt/Weimar. Verdi und GEW hatten zu einer Kundgebung aufgerufen, an der sich mehrere hundert Mitarbeiter aus Kitas, der Stadtentsorgung, der Stadtverwaltung und von der Arbeitsagentur beteiligten.

Rund 450 Beschäftigte von Kindergärten, Müllabfuhr und Stadtverwaltung haben am Freitag Gewerkschaftsangaben zufolge in Erfurt für mehr Geld demonstriert. Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Verdi hatten zu dem Warnstreik aufgerufen. Höhepunkt sei eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz gewesen, sagte eine GEW-Sprecherin am Freitagvormittag. Unter den Teilnehmenden seien auch 120 Kindergärtnerinnen und Kindergärtner aus 18 Erfurter Kitas gewesen.

Auch in anderen Thüringer Kommunen waren verschiedene Bereiche zu Warnstreiks aufgerufen gewesen. So etwa Kindergärten in Gotha, Bad Salzungen, Bad Liebenstein und Vacha (Wartburgkreis). Auch in Artern sollen die insgesamt vier städtischen Kindergärten am Freitag geschlossen bleiben. Nicht geöffnet hat auch die Stadtverwaltung und die Rentenversicherung Bund in Gera. Wegen des Warnstreiks werden in Weimar bis zum Wochenende die Papier- und Biotonnen nicht geleert. Das betrifft am Freitag die Neubaugebiete in Weimar-Nord und in Schöndorf. Seit Donnerstag ist auch der Wertstoffhof geschlossen.

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Mindestens 500 Euro mehr im Monat

Am Streik beteiligten sich unter anderem Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Thüringen Nord und Mitte, des BWDLZ Erfurt, der Stadtverwaltung Erfurt, der Stadtwirtschaft Erfurt und des Kommunalservice Weimar. Start der Kundgebung war gegen 7.30 Uhr am Bahnhof, anschließend zogen die Teilnehmer durch Teile der Erfurter Innenstadt.

Hintergrund sind die aktuellen Tarifverhandlungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Bei der zweiten Verhandlungsrunde hatte es Ende Februar trotz eines Angebots der Arbeitgeber noch keine Annäherung gegeben. Die dritte Verhandlungsrunde soll in der kommenden Woche (27. bis 29. März) im brandenburgischen Potsdam stattfinden.

Verkehrsbetriebe und Flughafen beteiligen sich nicht am Streik

Für Montag kündigten die Gewerkschaften einen bundesweiten Streiktag an: So soll zu Beginn der neuen Woche der Verkehr in weiten Teilen Deutschlands still stehen, wenn Bahnen, Busse, Flugzeuge, Schiffe und Autobahntunnel bestreikt werden. Die Evag wird sich aber nach eigenen Angaben nicht am Streik beteiligen, es komme in Erfurt nicht zu streikbedingten Ausfällen, teilte sie mit. Das gleiche Signal kommt auch aus Jena, wo die JES sich nicht am für den 27. März angekündigten Streik beteiligen wird. Es gilt der jeweilige Fahrplan.

Auch der Flughafen Erfurt-Weimar wird am Montag nicht von dem angekündigten bundesweiten Warnstreik betroffen sein. Das teilte der Flughafenbetreiber am Freitag mit. Für den Flugbetrieb seien keine Einschränkungen zu erwarten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafengesellschaft bestehe ein Haustarifvertrag. Dieser stehe aktuell nicht zur Verhandlung.

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Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht. © Tina Puff | Tina Puff
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht. © Tina Puff | Tina Puff
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
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Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
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Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
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Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
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Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
Im Konflikt um eine bessere Bezahlung haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Gera am Donnerstag auf einer Kundgebung ihrem Ärger über den Stand der Verhandlungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) Luft gemacht.
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