Wildhandel Bauer aus Sundhausen macht mobil: Ab August Verkaufstouren

Sundhausen.  Ein Verkaufswagen soll die Produkte des Direktvermarkters ab August auch in andere Teile des Südharzes bringen.

Carmen Hohberg und Johannes Schmitt vom Wildhandel Bauer vor dem Laden am Scheunenhof. Der Verkaufswagen steht schon parat.

Carmen Hohberg und Johannes Schmitt vom Wildhandel Bauer vor dem Laden am Scheunenhof. Der Verkaufswagen steht schon parat.

Foto: Peter Cott

Wildhandel Bauer macht mobil: Den Direktvermarkter für Spezialitäten aus Südharzer Wäldern hatte es bereit voriges Jahr von seinem Ursprungsort Wolkramshausen nach Sundhausen an den Scheunenhof gezogen. Und nun will das Unternehmen mit Wildsoljanka, Hirschknacker, Rehpeitsche und Co. noch näher an die Kundschaft, strebt in die Breite. Das hat jetzt Mitgesellschafter Johannes Schmitt auf Anfrage unserer Zeitung angekündigt.

Möglich machen soll dies ein Verkaufswagen, der ab August auf Tour durch den Vorharz und gar bis hinauf ins Mittelgebirge fahren soll. „Unser erster Stopp wird am Samstag in Osterode sein“, erläutert Verkäuferin Carmen Hohberg den wöchentlichen Rhythmus, der mittwochs einen Stopp in Herzberg und am Donnerstag einen in Benneckenstein und Hasselfelde vorsieht. Auf dem Nordhäuser Markt wird der Wagen freitags zu finden sein.

Ab 18. August, sagt die Verkäuferin, fahre sie dann dienstags immer Sondershausen an. Bad Lauterberg könne ab Herbst ein weiterer Anlaufpunkt werden, sagt Hohnberg, die auch die Idee zum Wagen hatte und bei Schmitt damit offene Türen einlief. Ihm zufolge wird künftig vor allem Wild im Sortiment des Verkaufsmobils sein, doch im Portfolio sei wie am Scheunhof auch Rind- Schweinefleisch aus gesicherter regionaler Herkunft.

„Wir haben sogar einen Froster im Wagen, um Spezialitäten wie Rehrücken auch außerhalb der Saison anzubieten“, sagt Schmitt. Zudem könne Hohberg Kundenbestellungen für die Folgewochen aufnehmen.

Der Wagen ist nur ein Teil der ambitionierten Ideen des jungen Unternehmers: Demnach erwägt der Wildhandel auf einem sachsen-anhaltinischen Partner-Agrarbetrieb eine Erweiterung seines Verkaufs mit Imbiss. „Ganz am Anfang stehen wir außerdem bei unseren Überlegungen für Event-Gastronomie mit Kochkursen“, macht Schmitt neugierig auf die nächsten Schritte der Direktvermarkter.