Energieversorgung lässt Fernwärmenetz mittels Drohne prüfen

Apolda.  Die letzte Überprüfung ist bereits eine geraume Weile her. Nun steht der Check der Fernwärmeleitungen der Energieversorgung Apolda wieder an.

Mit einer Drohne samt Wärmebildkamera will die Energieversorgung Apolda demnächst aus der Luft ihre Fernwärmeleitungen überprüfen lassen.

Mit einer Drohne samt Wärmebildkamera will die Energieversorgung Apolda demnächst aus der Luft ihre Fernwärmeleitungen überprüfen lassen.

Foto: Lutz Prager

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wenn es die Witterung zulässt, wird voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen eine Drohne über Apolda aufsteigen, um aus etwa 40 Meter Höhe die Leitungen des Fernwärmenetzes der Energieversorgung Apolda überprüfen zu können.

Das Fluggerät ist mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet. So will die Firma Branding Energy im Auftrag des hiesigen Energieversorgers, der jüngst zum „Top Lokalversorger“ gekürt wurde – eventuelle Schäden am System feststellen, um diese zeitnah reparieren zu können.

Immerhin rund sechs Kilometer lang ist das System. Die Rohre liegen alle unterirdisch. Kontrolle und Wartung gehören zum normalen Geschäft, um die Fernwärmeversorgung jederzeit gewährleisten und den Wärmeverlust – Stichwort: defekte Isolierung – vermeiden zu können.

Die Überprüfung ist nicht zuletzt angesichts der Tatsache wichtig, dass es teils rund 50 Jahre alte Leitungsabschnitte gibt.

Damit das Thermografieverfahren effizient ablaufen kann, muss man indes ein spürbares Temperaturgefälle abwarten, erklärte Holger Rudert auf Nachfrage, weshalb es noch nicht wie angekündigt losgegangen ist. Der Kaufmännische Leiter verwies darauf, dass die letzte komplexe Überprüfung in den 1990er Jahren stattgefunden habe. Der Aufwand sei heutzutage dank des technischen Fortschritts wesentlich geringer.

Versorgt werden über das Fernwärmenetz, das seit den 1970er Jahren in Apolda Nord genutzt wird, nicht nur Hunderte Wohnungen, sondern ebenso Schulen, Seniorenpflegeheime und Kindertagesstätten.

Dass das Ganze für die Abnehmer bequem und zuverlässig erfolgt und obendrein umweltfreundlich, darauf verweist man bei der Energieversorgung.

Holger Rudert betont angesichts des Drohnenfluges, dass es nicht darum geht, Aufnahmen von anderen Grundstücken oder von Personen zu machen. Lediglich das Leitungssystem würden punktuell in den Fokus gerückt. Gespeichert werde jedenfalls nichts, so dass sich niemand Sorgen machen müsste.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.