Mann in Pößneck mit Messer verletzt - Polizei sucht mit Phantombild

red
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Ein 22-Jähriger ist in Pößneck nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Messer attackiert worden (Symbolfoto).

Ein 22-Jähriger ist in Pößneck nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Messer attackiert worden (Symbolfoto).

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Pößneck.  Mitte Juni wurde ein junger Mann von bisher Unbekannten in Pößneck angegriffen und am Bauch verletzt. Nun hat die Polizei ein Phantombild (im Text) veröffentlicht und hofft, so den Täter zu finden.

Bereits Mitte Juni wurden Zeugen zu einer gefährlichen Körperverletzung in Pößneck gesucht. Gegen 2 Uhr war ein 22-Jähriger in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni unterwegs und traf im Wernburger Weg/Turmstraße auf eine vierköpfige Gruppe. Die Personen zeigten auf den Geschädigten, spotteten und lachten ihn offensichtlich aus, heißt es in der Polizeimeldung. Auf Nachfrage, ob es ein Problem gäbe, griffen ihn zwei der Männer an, schubsten den Geschädigten, schließlich zückte ein Täter aus seiner Hosentasche ein kleines Messer, mit dem er dem 22-Jährigen zwei Mal in den Bauch schnitt.

Die Gruppe flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung. Auf die Hilferufe des Opfers reagierte niemand, weshalb er nach Hause ging, sich notdürftig verband und Verwandte und Polizei verständigte. Er kam zur Behandlung der Schnittverletzungen in ein Krankenhaus.

Auffällig: Dicke, wulstige Lippen

Nun wenden sich die Ermittler mit einem Phantombild an die Öffentlichkeit. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld unter der Telefonnummer 03672/4171464 entgegen.

Der Täter mit Messer wird von dem 22-Jährigen als etwa 1,70 Meter groß, von leicht kräftiger Statur und zwischen 20 und 28 Jahre alt beschrieben. Er soll eine bräunliche Hautfarbe haben. Bei der Tat sprach er kein Deutsch. Zudem hatte er einen Vollbart, dunkle, nach hinten gegelte Haare, und war seitlich kahl abrasiert. Er trug eine kurze dunkelblaue Jeans, dunkle Turnschuhe und eine dunkle Lederjacke mit Schulterstückaufsatz und Druckknöpfen. Besonders auffällig seien seine buschigen Augenbrauen und die dicken wulstigen Lippen gewesen. Bemerkenswert auch: An der Unterseite des linken Ohrläppchens hatte er eine ungefähr fünf Millimeter messende Kerbe bzw. Einriss. Das kleine Messer war ähnlich einem Spring- oder Butterflymesser und hatte einen braunen Griff.

Zudem soll noch ein weiterer Täter in den Streit involviert gewesen sein. Dieser wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 22 Jahre alt
  • knapp 1,50 Meter bis 1,60 Meter groß
  • normale Frisur mit dunklen, etwas längeren, gegelten Haaren

Auch die drei Begleiter werden in dem Zusammenhang gesucht. Alle waren in kurzen Hosen und T-Shirts unterwegs.

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