Die meisten Promovierenden strebten den Doktortitel in der Fächergruppe “Mathematik, Naturwissenschaften“ an. Rund die Hälfte der Promovierenden waren Frauen.

An Thüringens Hochschulen werden immer mehr Doktortitel angestrebt. Ende 2022 gab es 5873 Frauen und Männer, die dort an einer entsprechenden Dissertation arbeiteten, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Das sei ein Anstieg um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewesen und 3,6 Prozent mehr als 2020. Rund die Hälfte der Promovierenden bestand demnach Ende 2022 aus Frauen (48 Prozent). Rund 28 Prozent aller Doktorandinnen und Doktoranden stammten aus dem Ausland.

Die meisten Promovierenden gab es mit 3967 (67,5 Prozent) an der größten Uni Thüringens, der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 13,5 Prozent waren Doktorandinnen oder Doktoranden an der Technischen Universität Ilmenau, 9,9 Prozent an der Bauhaus-Universität Weimar und 8,1 Prozent an der Uni Erfurt. 55 Promovierende (0,9 Prozent) gab es an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Nur diese fünf Hochschulen haben in Thüringen das Promotionsrecht.

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Fachgruppe Mathematik, Naturwissenschaften hoch im Kurs

Die meisten Promovierenden strebten den Doktortitel in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften an. Von diesen 1517 Promovierenden ging es bei 406 um Biologie und bei 375 um Chemie. 1251 Frauen und Männer arbeiteten im Fach Medizin an einer Dissertation, 1215 im Bereich Ingenieurwissenschaften. In Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zählten die Statistiker 874 Promovierende und in den Geisteswissenschaften 803. Aber auch in den Fachbereichen Kunst und Kunstwissenschaft (175), Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie Veterinärmedizin (24) und Sport (14) gab es Doktorandinnen und Doktoranden.