Neuer Spielplatz an der Grundschule West in Rudolstadt übergeben

Rudolstadt  Dort, wo sich bisher der Spielplatz für die Schüler der Grundschule West in Rudolstadt befand, entsteht bald ein neuer Kindergarten. Seit Mittwoch gibt es nun einen neuen, viel schöneren Spielplatz.

Ein Platz zum Quatschen und Quatsch machen, aber auch für kreatives Bauen: Die ­Sandgrube. Foto: Heike Enzian

Foto: zgt

Bevor die Mädchen und Jungen die neuen Spielgeräte auf dem großzügigen Gelände der Schule in Beschlag nehmen konnten, mussten sie sich am Mittwoch erst noch ein wenig gedulden. Denn zunächst ging ein Dankeschön an all diejenigen, die in den vergangenen Wochen daran mitgearbeitet haben. Dazu gehören auf jeden Fall auch die Elternvertreter, die tüchtig mit Hand angelegt haben, so Schulleiterin Heidi Kober.

Und auch die Stadt Rudolstadt, die 20 000 Euro beisteuerte. Ein Teil davon floss in zwei neue Garagen, die nun als Unterstellmöglichkeit für Spielgeräte dienen. Das alte Gebäude, ehemals Haus III der Schule, in dem sich die Geräte früher ­befanden, ist bereits abgerissen.

Beifall von Eltern, Lehrern und Kindern gab es, als Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl (BfR) dem Schulstandort eine Perspektive zusicherte mit den Worten: „Es werden hier auch in Zukunft Kinder, Lehrer und ­Erzieher ein- und ausgehen.“ Mit dem in der Nachbarschaft geplanten Kindergartenneubau in Trägerschaft des DRK eröffnen sich dann für beide Einrichtungen ganz neue Kooperationsmöglichkeiten.

Nach einem kurzen Programm gab es dann kein Halten mehr. Im Handumdrehen waren Klettergerüst, Wippe, Schaukel und Balancierbalken fest in Kinderhand. „Wir freuen uns sehr über diesen neuen Spielplatz. Passt er doch wunderbar zu unserem Konzept als bewegungsfreundliche Schule“, so die Schulleiterin. „Unterricht und Freizeitangebote sind in unserer Ganztagsschule eng miteinander verknüpft.“

Pflanzaktion weckt Interesse an der Natur

Wenige Tage vor der Einweihung des Spielplatzes fand an der Schule eine Pflanzaktion statt. Dafür hatte sich die Schule bei der Initiative „Ein Kind – Ein Baum“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald beworben. Mit Erfolg. So konnten im Beisein von Vertretern der Schutzgemeinschaft insgesamt 75 Sträucher und drei Bäume auf dem Schulgelände gepflanzt werden. Auch hierbei haben viele Eltern tatkräftig mitgeholfen.

Die Schutzgemeinschaft organisiert seit vielen Jahren das Projekt „Ein Kind – Ein Baum“ an Thüringer Schulen und Kindergärten. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für eine naturverbundene und verantwortungsvolle Einstellung zur Umwelt zu ­gewinnen. Eine besonders gute Möglichkeit dazu bieten die Außengelände von Schulen und Kindergärten.

„Mit dieser Aktion wird nicht nur die Natur ein Stück näher zu den Kindern gebracht, sondern gleichzeitig auch mit zum Erhalt der Artenvielfalt in der Region beigetragen. Wir beobachten immer wieder, dass das Einpflanzen eines Baumes für viele Kinder ein ganz besonderes Erlebnis ist“, heißt es in einer Mitteilung der Schutzgemeinschaft.

Die Rudolstädter Grundschule West besuchen derzeit 126 Kinder. Sie werden von einem Team von 19 Lehrern und Erziehern betreut.

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