Erfurt. Nach dem Skandal beim Thüringer Wohlfahrtsverband werden nun alle Kreisverbände am größten Unternehmen der Sozialbranche beteiligt. Die neue Struktur ist ein Stück Vergangenheitsbewältigung:

Drei Jahre nach dem Skandal bei der Thüringer Arbeiterwohlfahrt (Awo) heilt die neue Awo-Landesspitze einen Geburtsfehler ihrer Tochter Alten-, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH (AJS), mit rund 5000 Beschäftigten eines der größten gemeinnützigen Unternehmen in der Sozialbranche Thüringens: Von 2024 an werden nicht mehr nur der Awo-Landesverband und der Awo-Kreisverband Erfurt, sondern auch die übrigen 17 Kreis- und Regionalverbände Gesellschafter der AJS sein.