68-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz - Ergebnis der Obduktion liegt vor

Küllstedt.  Ein 68-Jähriger ist bei einem Polizeieinsatz im Eichsfeld verstorben. Eine Obduktion sollte klären, ob es Hinweise auf Pflichtverletzung seitens der Beamten gegeben habe. Das Ergebnis liegt nun vor.

Tragisch endete am Mittwoch ein Polizeieinsatz in Küllstedt. Beamte sollten einen 68-Jährigen in eine psychiatrische Einrichtung überführen. Der Mann wehrte sich vehement und verlor das Bewusstsein. Später konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Tragisch endete am Mittwoch ein Polizeieinsatz in Küllstedt. Beamte sollten einen 68-Jährigen in eine psychiatrische Einrichtung überführen. Der Mann wehrte sich vehement und verlor das Bewusstsein. Später konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Foto: Eckhard Jüngel (Archivfoto)

Nach dem Tod eines 68-Jährigen bei einem Polizeieinsatz in Küllstedt (Eichsfeld) hat laut Staatsanwaltschaft die Obduktion keine Hinweise auf eine Pflichtverletzung der Beamten ergeben. Es habe keine eindeutige Todesursache festgestellt werden können, sagte Behördensprecher Dirk Germerodt am Freitag auf Anfrage. Die wahrscheinlichste Ursache seien organische Probleme wie Herz-Rhythmus-Störungen. Den Angaben nach wurden weitere Untersuchungen angeordnet.

Die Durchsuchung am Mittwoch erfolgte im Zuge von Ermittlungen wegen Diebstahls. Dabei hatte der Senior den Angaben zufolge in seiner Wohnung heftigen Widerstand geleistet, so dass er von den Polizisten fixiert und ihm Handschellen angelegt wurden. Daraufhin hatte er das Bewusstsein verloren und war gestorben.

Laut Germerodt wird nicht gegen die Beamten ermittelt. Sie hätten sich nach Aussage eines Zeugen „ruhig, sachlich und besonnen“ verhalten. Das Verfahren wird als Todesfallermittlungsverfahren geführt.

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