Einfamilienhaus in Dingelstädt nach Brand unbewohnbar

Dingelstädt.  64 Feuerwehrleute sind am Samstag in Dingelstädt im Einsatz. Von einem brennenden Auto breitet sich das Feuer schnell auf das benachbarte Haus aus.

Die Drehleiter der Dingelstädter Feuerwehr kam zum Einsatz, um an die Glutnester im Dachstuhl zu kommen. Diese wurden gelöscht.

Die Drehleiter der Dingelstädter Feuerwehr kam zum Einsatz, um an die Glutnester im Dachstuhl zu kommen. Diese wurden gelöscht.

Foto: Sebastian Grimm

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„Unklare Rauchentwicklung“, hieß es am Samstag, als die Dingelstädter Feuerwehr um 13.43 Uhr alarmiert wird. „Beim Ausrücken bestätigte sich, dass ein Auto im Vollbrand steht“, sagt Stadtbrandmeister Ansgar Nolte, der alle Feuerwehren der Landgemeinde Stadt Dingelstädt zur Unterstützung anforderte. Und als die Feuerwehrleute im Wendener Weg ankamen, brannte ein Einfamilienhaus, neben dem das Auto unter einem Carport in Flammen stand.

„Das Feuer ist sofort in den Dachstuhl gezogen“, so Nolte. Zu dem sei der Einsatz aufgrund der engen Bebauung im Wohngebiet und des Bewuchses mit Bäumen und Hecken ringsum das Grundstück eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte gewesen. Aber diese konnten durch ihr schnelles und umsichtiges Handeln Schlimmeres verhindern. „Nachbarn haben selbst mit einem Schlauch versucht eine Koniferenhecke zu löschen als wir eintrafen“, berichtet Nolte. Doch dies habe wenig Wirkung gezeigt, da die Hecke schon stark in Flammen stand. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen.

Beim Eintreffen begannen zwei Trupps umgehend mit der Brandbekämpfung. Ein Trupp schützte mit einem Schnellangriff das Nachbargebäude. Der zweite Trupp löschte den in Flammen stehenden Pkw. Parallel dazu wurden durch die Feuerwehrleute weitere Wasserversorgungen aufgebaut, um gegen die Flammen anzukommen.

„Zur Sicherheit habe ich auch die Leinefelder Feuerwehr nachgeordert“, sagt Ansgar Nolte. Diese war mit einem Großtanker nach Dingelstädt gekommen, um im Notfall die Wasserversorgung sicher zu stellen. „Sie waren nicht im Einsatz, und konnten nach einer halben Stunde wieder abrücken“, berichtet der Stadtbrandmeister. Als die Leinefelder eintrafen, hatten die Kameraden aus Dingelstädt, Silberhausen, Helmsdorf, Kefferhausen und Kreuzebra das Feuer unter Kontrolle. Mit Atemschutzmasken waren sie mehrfach im Einsatz, suchten zu diesem Zeitpunkt nach Glutnestern.

Da sich solche in der Dämmung, den Zwischendecken und unter dem Dach gebildet hatten dauerte der Einsatz circa zwei Stunden. Von der Drehleiter aus wurden Dachziegel entfernt, um die Glutnester an schwer zugänglichen Stellen ablöschen zu können. Gegen 16 Uhr war für ein Großteil der Feuerwehren der Landgemeinde der Einsatz im Wendener Weg beendet. Für einige Kameraden endet dieser erst gegen 22 Uhr, sie halten Brandwache, um bei einem eventuellen erneuten Aufflammen schnell Eingreifen zu können. Laut Ansgar Nolte ist das Haus nach dem Brand unbewohnbar.

Neben den 64 Feuerwehrleute war der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Die Anwohner versorgten die Einsatzkräfte mit Kaffee und heißem Tee. „Das war 1A“, spricht Dingelstädts Stadtbrandmeister einen Dank im Namen aller Einsatzkräfte aus.

Einfamilienhaus stand in Flammen

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