Explosion in Wohnhaus: 58-Jähriger tot geborgen

Ansbach.  Ein Großaufgebot der Feuerwehr muss den Brand im mittelfränkischen Ansbach löschen. Zwei Feuerwehrleute werden verletzt.

in Knall zerreißt die Stille Donnerstagnachmittag im mittelfränkischen Ansbach - kurze Zeit später steht schwarzer Rauch über der Stadt. Eine Explosion in einem Wohnhaus schreckte die Bürger auf.

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Foto: News5

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Ein Knall zerreißt die Stille Donnerstagnachmittag im mittelfränkischen Ansbach - kurze Zeit später steht schwarzer Rauch über der Stadt. Eine Explosion in einem Wohnhaus schreckte die Bürger auf. Erst 2,5 Stunden später ist das Feuer durch ein Großaufgebot gelöscht. Zwei von ihnen erleiden Verletzungen - zum Glück nichts Schlimmeres.

Dann jedoch die traurige Entdeckung: Der 58-jährige Bewohner liegt tot im Gebäude. Was genau in dem Reiheneckhaus in der Humboldtstraße geschah, darüber gibt es Donnerstagabend noch keine Informationen. Am Grundstück und auf dem Gehweg sind jedoch Benzinkanister zu sehen.

Nachbarn wollen sich zwar nicht äußern, sprechen aber von einem möglichen Verkauf des Hauses. Im Internet findet sich der Zwangsversteigerungstermin, angesetzt am 12.11.2019 um 9:30 am Amtsgericht Ansbach, ob dies im Zusammenhang steht, ist völlig unklar. Sicher ist nur, gegen 13:30 Uhr gehen bei der Einsatzzentrale der Polizei mehrere Meldungen über eine Explosion ein.

„Bereits auf Anfahrt war starker Rauch wahrzunehmen. Daher veranlassten wir während der Anfahrt einen Vollalarm für das komplette Stadtgebiet, um Stadtteilwehren und die Wehr des Bezirksklinikums auf den Plan zu rufen“, erklärt Ansbachs Stadtbrandinspektor Tillmann Wörlein. Flammen und dichter Rauch quellen aus dem Gebäude, ein Innenangriff ist nicht mehr möglich.

Trotzdem wird ein massives Aufgebot an Atemschutzgeräteträgern für die Löschmaßnahmen benötigt - selbst die US-Feuerwehr aus Katterbach rückt an. Nach etwa 2,5 Stunden ist der Brand gelöscht und die Kameraden entdeckten den toten Bewohner. Im Obergeschoss des Hauses finden sie die leblose Person auf und bergen sie. Der Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. Später stellt sich heraus, es handelt sich um den 58-jährigen Hauseigentümer.

Das THW rückt zur Unterstützung mit einem Statiker an. Aufgrund der Einsturzgefahr werden Stützbalken eingezogen. Die Spurensicherung beginnt bereits während der Nachlöscharbeiten.

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