Gefährliche Abkürzung: Thüringer Ehepaar auf Rügen aus Felswand gerettet

Sassnitz.  Die Eheleute wollten nach einem Strandspaziergang ihren Rückweg über die Kreidefelsen abkürzen. Wenig später rückt die Höhenrettung an.

Die  Kreidefelsen auf der Insel Rügen sind immer wieder Einsatzgebiet der Höhenretter, da ungeübte Kletterer sich leicht überschätzen. (Symbolbild)

Die Kreidefelsen auf der Insel Rügen sind immer wieder Einsatzgebiet der Höhenretter, da ungeübte Kletterer sich leicht überschätzen. (Symbolbild)

Foto: Alexander Volkmann

An der Steilküste unterhalb des Königsstuhls auf der Insel Rügen hat die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag ein Ehepaar aus Thüringen aus der Felswand gerettet.

Sie seien zuvor am Strand entlang gegangen und dann, um den Weg abzukürzen, die Kreidefelsen hinauf geklettert, teilte die Polizei mit. Auf etwa 15 Metern Höhe kamen der 43-Jährige und die 55-Jährige weder weiter nach oben, noch wieder herunter und riefen die Polizei.

Unter anderen kamen Kräfte der Höhenrettung der Feuerwehr Sassnitz hinzu. Diese seilten sich erst zu den feststeckenden Eheleuten und schließlich zusammen mit ihnen bis nach ganz unten ab. Verletzt wurde niemand.

Zu den Polizeimeldungen aus Thüringen