Defekter Lüfter: Militärhubschrauber muss auf Feld im Weimarer Land notlanden

Ein 27 Meter großer Militärhubschrauber musste am Dienstagabend auf einem Feld im Weimarer Land notlanden. Für die Besatzung war es nicht leicht, einen geeigneten Landeplatz zu finden.

Der Hubschrauber konnte nach kurzer Zeit wieder starten.

Der Hubschrauber konnte nach kurzer Zeit wieder starten.

Foto: Stefan Eberhardt

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Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, habe der Militärhubschrauber am Dienstagabend gegen 20 Uhr auf einem Feld bei Niederreißen landen müssen. Demnach hätten die Piloten während des Fluges über Erfurt in Richtung Nürnberg zuvor eine Warnmeldung im Cockpit registriert und sich unverzüglich zu einer Landung, außerhalb eines Flugplatzes, entschlossen.

Mit einer Länge von etwas mehr als 27 Metern und einem Rotordurchmesser von zirka 24 Metern benötigte der Hubschrauber ausreichend Platz zum sicheren Landen. Die alarmierten Feuerwehren Niederreißen, Nirmsdorf, Oberreißen, Willderstedt und Buttstädt hatten Mühe und Not die Einsatzstelle zu erreichen.

Der Feldweg zum Notlandeplatz sei sehr matschig und nur mit Allrad zu befahren gewesen. Aufgrund des Alarmstichworts abgestürzter Hubschrauber wurde auch ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei informiert. Vor Ort gab die Besatzung dann aber Entwarnung. Alle Bordmitglieder waren wohl auf und suchten nach der Ursache der Rauchentwicklung im Cockpit. Diese wurde dann später im Bereich eines defekten Lüfters ausfindig gemacht. Somit bestand für die Feuerwehren glücklicherweise kein Handlungsbedarf.

Nach Rücksprache und gründlicher Untersuchung vor Ort durch das Bordpersonal startete der Hubschrauber gegen 21.00 Uhr seinen Flug zum Erfurter Flughafen. Dort landete er wenige Zeit später. Hier soll er nun genau untersucht werden.

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