Lkw rast auf A 4 in Schilderwagen und tötet Bauarbeiter

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen auf der A 4 zwischen den Anschlussstellen Schmölln und Ronneburg. Ein Lkw war in Richtung Eisenach in einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei gerast. Dabei wurde ein Mann getötet, ein weiterer schwer verletzt.

Der Lkw war kurz vor der Abfahrt Ronneburg in Richtung Eisenach in den Schilderwagen einer Autobahnbaufirma gerast und hatte zwei Bauarbeiter erfasst. Foto: Bodo Schackow

Der Lkw war kurz vor der Abfahrt Ronneburg in Richtung Eisenach in den Schilderwagen einer Autobahnbaufirma gerast und hatte zwei Bauarbeiter erfasst. Foto: Bodo Schackow

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Beerwalde. Ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang ereignete sich gestern gegen 8.45 Uhr auf der Autobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Schmölln und Ronneburg, rund 1,5 Kilometer vor der Ronneburger Abfahrt. Dabei kam ein 27-Jähriger ums Leben. Sein 30-jähriger Arbeitskollege wurde schwerst verletzt. Ein Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Nach gestrigem Stand der Ermittlungen fuhr ein Lkw Iveco mit Sömmerdaer Kennzeichen auf einen Schilderwagen mit Hänger der Firma Verkehrstechnik Potsdam auf. Das Fahrzeug befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Standstreifen. Die beiden jungen Männer waren gerade dabei, den Hänger abzukoppeln, als das Unglück geschah und der 18-Tonner auf das Verkehrstechnik-Fahrzeug prallte. Die beiden Männer wollten eine Baustelle absichern. Als die Rettungskräfte und Polizei eintrafen, lagen beide Arbeiter zwischen Lkw und Schilderwagen. Eine sofort durchgeführte Reanimation des 27-Jährigen aus Werder an der Havel (Brandenburg) blieb erfolglos. Der 30-Jährige aus Potsdam (ebenfalls Brandenburg) Stammende wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Zwickau geflogen. Laut Polizei war sein Zustand gestern Nachmittag noch immer kritisch. Der 42-jährige Fahrer des Lkw Iveco erlitt einen Schock.

Es entstand Sachschaden von über 50 000 Euro. Die Autobahn war auf Grund der Bergungsmaßnahmen und Unfallaufnahme bis gegen 14.10 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Eisenach voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Schmölln abgeleitet. Es kam zum Stau von rund fünf Kilometern. Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Gera und Zentrale Dienste regelten an Schwerpunkten, wie in Schmölln am Abzweig auf die B 7 und an der Autobahnauffahrt Ronneburg, den Verkehr.

16 Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Schmölln waren zu Absicherungsmaßnahmen an der Unfallstelle. Sie waren bis 13.30 Uhr mit den Sicherungsmaßnahmen befasst. Auf Grund der Landung des Rettungshubschraubers war am Vormittag auch die Richtungsfahrbahn Dresden kurzzeitig gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen zum Hergang des schweren Verkehrsunfalls werden von der Verkehrspolizeiinspektion Gera geführt.

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