Quecksilber läuft aus: Klassenraum in Eisenach wird geräumt

Eisenach.  Zwei Milliliter des giftigen Schwermetalls sind aus einem Thermometer in der Goetheschule ausgelaufen. Die Schulleitung handelt richtig.

Das Umfeld des betroffenen Klassenraumes wurde durch die Eisenacher Berufsfeuerwehr abgesperrt.

Das Umfeld des betroffenen Klassenraumes wurde durch die Eisenacher Berufsfeuerwehr abgesperrt.

Foto: Peter Rossbach

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Große Aufregung am Freitagmittag an der Eisenacher Goetheschule. Blaulichter flackerten auf den Wagen der herbeigerufenen Einsatzkräfte auf dem Schulhof am Pfarrberg. Um 13.05 Uhr waren die städtische Berufsfeuerwehr und weitere Rettungskräfte alarmiert worden.

Im Unterricht in einem Klassenraum in der zweiten Etage war ein handelsübliches Thermometer zu Boden gefallen und entzwei gebrochen. Nach Angaben der Stadtverwaltung Eisenach von Freitagmittag sind dabei etwa zwei Milliliter Quecksilber ausgetreten. Die Schulleitung handelte sofort und richtig: Der betroffene Klassenraum wurde umgehend geräumt. Die Leitung alarmierte zudem die Eisenacher Berufsfeuerwehr und Krankenwagen.

Schließlich handelt es sich bei Quecksilber um ein giftiges Schwermetall, bei dem die Vergiftung durch das Einatmen der Dämpfe ausgelöst wird. Der Vorgang des Verdampfens von flüssigem Quecksilber vollzieht sich bei Raumtemperatur allerdings langsam. Die beteiligten Feuerwehrleute hatten die Umgebung des betroffenen Klassenraumes umgehend mit rot-weißem Sperrband abgesichert und beseitigten das ausgetretene Quecksilber fachgerecht. Der Raum wurde zudem gelüftet.

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen, so die der Eisenacher Stadtverwaltung, niemand. 15 Kinder und eine Lehrerin der Goetheschule seien aber vorsorglich noch im Gebäude am Pfarrberg ärztlich untersucht worden.

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