Rettungskräfte im Großeinsatz: Vermisstensuche geht glücklich aus

Weißenborn-Lüderode.  Glücklicher Ausgang eines Großeinsatzes in Weißenborn-Lüderode. Rettungskräfte suchten im Eichsfeld nach Hilferufen nach einer Person.

Fast 70 Rettungskräfte waren am Montagabend, 30. Dezember 2019, rund um Weißenborn-Lüderode im Einsatz, um nach einer vermissten Person zu suchen. Es wurden Hilfeschreie gemeldet.

Fast 70 Rettungskräfte waren am Montagabend, 30. Dezember 2019, rund um Weißenborn-Lüderode im Einsatz, um nach einer vermissten Person zu suchen. Es wurden Hilfeschreie gemeldet.

Foto: Teamdogs

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Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Montagabend rund um Weißenborn-Lüderode im Norden des Landkreises Eichsfeld im Einsatz. Nach ersten Meldungen hätten mehrere Personen am späten Nachmittag Hilfeschreie aus mehreren Richtungen gehört.

Alarmiert wurden um 18.37 Uhr die Feuerwehren aus Weißenborn-Lüderode, Bischofferode, Jützenbach, Zwinge und Stöckey. Man konzentrierte sich bei der Suche auf den Bereich um den Sportplatz und den Bornberg. Auch der Friedhof kam in Frage. Gegen 19.30 Uhr wurden die Feuerwehrhundestaffel des Landes Thüringen und die hiesige Rettungshundestaffel Teamdogs alarmiert. Für letztere war es damit der 31. Einsatz des Jahres 2019. Insgesamt waren es 68 Rettungskräfte, bestätigt die Zentrale Leitstelle des Landkreises Eichsfeld. Alarmiert wurde zudem der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes. Auch ein Hubschrauber sei im Einsatz gewesen, heißt es von der Eichsfelder Polizei.

Mit mehreren Flächensuchhunden und Mantrailern wurde die Suche nach der hilflosen Person intensiviert. Gegen 21.45 Uhr kam eine erlösende Nachricht. Eine Familie meldete sich bei den Einsatzkräften, die das Großaufgebot bemerkt hatte. Sie zählte eins und eins zusammen und konnte die Situation aufklären. Ein zur Familie gehöriger älterer Herr war im Garten gewesen und dabei gestürzt.

Er blieb unverletzt, konnte sich aber nach Angaben der Polizei allein nicht wieder aufrichten. Darum rief er laut um Hilfe. Die Familie hatte die Rufe vernommen und den Herrn wieder auf die Beine gestellt. Dass nun ein solch großer Einsatz folgen würde, damit hatten sie nicht gerechnet. „Der Herr ist wohlauf, eine medizinische Versorgung war nicht notwendig“, bestätigt die Eichsfelder Polizei.

Damit konnte der Einsatz mit glücklichem Ausgang abgebrochen werden, auch die nachgeforderte Spezialeinheit aus Marlieshausen konnte auf der Anfahrt wieder umdrehen. Die Teamdogs und die weiteren beteiligten Rettungskräfte waren um 23.30 Uhr alle wieder zu Hause.

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