Die Schöndorfer John und Emma sprinten Hunderten Kindern davon

Weimar  Großes Finale vom einwöchigen „Kindersprint“ im Atrium. Veranstalter an Kooperation mit Stadtsportbund interessiert

Mit richtig viel Spaß gingen die Kinder auf den Parcours.

Mit richtig viel Spaß gingen die Kinder auf den Parcours.

Foto: Maik Schuck

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Zwei Viertklässler aus der Grundschule Schöndorf dürfen sich seit dem Wochenende die schnellsten Kinder aus Weimar nennen. Sie haben beim Endspurt zum einwöchigen „Kindersprint“ im Atrium die besten Zeiten erreicht. John Pascal Liebert als schnellster Junge war beim Sprintwettkampf bereits in sagenhaften 5,471 Sekunden im Ziel. Emma Münnich als bestes Mädchen benötigte dafür nur 5,671 Sekunden.

Nachdem die Initiative in der vergangenen Woche bereits Grundschulen in Stadt und Kreis besucht und dort bei rund 700 Kindern Lust auf mehr Bewegung geweckt hatte, standen die Finalläufe am Samstag im Atrium allen Kindern aus der Region offen. Dort gingen 194 Mädchen und Jungen in vier Altersklassen an den Start. Am stärksten bei den Kleineren war die Lyonel-Feininger-Grundschule Mellingen vertreten, gefolgt von der Park-Grundschule.

Bei dem 16 Meter langen Parcours kam es nicht nur auf läuferische Schnelligkeit an. Die vielleicht entscheidenden Sekündchen konnten die Kinder bereits beim Start verlieren. Denn nach dem Countdown durch Moderator Markus Albitz entschied ein Computer, ob die Mädchen und Jungen zunächst rechts oder links am Startblock vorbei auf die Gerade gehen mussten. Nach der Kehrtwende folgte ein Slalom, bei dem das eine oder andere Kind dann auch schon mal auf der falschen Seite der Pylonen gelandet ist. Als Belohnung wartete dennoch auf alle eine Überraschung in Form von Gutscheinen für das Andilli, Stiften, Zauberwürfeln oder Seifenblasen. Zudem gab es Urkunden und für die Sieger Pokale. Die besten Mädchen und Jungen jeder Altersklasse haben nun die Chance, auch beim Schuljahres-Endspurt im Juli mitzulaufen.

Je näher nach den Vorläufen zum Warmmachen die Entscheidungen rückten, desto lauter wurden die Läufer von Eltern, Großeltern und Mitschülern angefeuert, die teils ohrenbetörend mit den Händen an die Banden schlugen. Insgesamt hätten etwa 500 Besucher im Atrium für Wettkampf-Atmosphäre gesorgt, teilten die Initiatoren mit. Finanziert wird das Bewegungsprojekt, das durchweg mit studierten Sportwissenschaftlern sowie in den Schulen zusätzlich mit Pädagogen arbeitet, von lokalen Sponsoren, in diesem Fall dem Atrium.

Für die Zukunft zeigte sich die Initiative sehr an einer Kooperation mit Weimarer Vereinen und dem Stadtsportbund interessiert. Dieser wiederum könnte sich den „Kindersprint“ bestens als Teilnehmer der Sportmeile im Atrium vorstellen.

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