Erfurt. Gesundheitskioske sollen zur medizinischen Versorgung auf dem Land beitragen. Warum das bei Ärzten und Kassen nicht gut ankommt und Thüringen dennoch Vorbildcharakter haben kann.

Pläne des Bundes für Gesundheitskioske stoßen in Thüringen auf Kritik. In sozial benachteiligten Gebieten sollen sie neue Beratungsangebote für Patienten ermöglichen. Mitfinanziert werden sollen dies von den Kommunen, 80 Prozent der Kosten sollen gesetzliche und private Kassen tragen. Geplant sind bundesweit 1000 Kioske.