Weimar/Erfurt. Der Chef des Thüringer Apothekenverbandes befürchtet auch in diesem Jahr massive Medikamentenengpässe, trotz eines neuen Gesetzes. Diese Präparate könnten betroffen sein.

Der Chef des Thüringer Apothekerverbandes rechnet auch in diesem Herbst und Winter mit massiven Medikamenten-Engpässen, sollte es zu einer starken Infekt-, Grippe- und Scharlachwelle kommen. „Bei Fiebersäften gibt es zwar derzeit genügend Vorrat, aber Penicillin und Antibiotika sind weiterhin knapp“, sagt Stefan Fink, der selbst eine Apotheke in Weimar betreibt. Daneben bestehe ein Mangel beispielsweise bei Diabetes-Medikamenten und Psychopharmaka.