Neue Gemeindepädagogin ab sofort rund um Eisenberg im Einsatz

Eisenberg  Gabi Träger: „Ich bekomme noch immer Gänsehaut.“

Gabi Träger arbeitet seit 1. August als Gemeindepädagogin rund um Eisenberg.

Gabi Träger arbeitet seit 1. August als Gemeindepädagogin rund um Eisenberg.

Foto: Julia Grünler

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Musik erfüllt das kleine, gemütliche Zimmer in einem der historischen Gebäude nahe der Peterskirche. „Es muss mal wieder gestimmt werden“, erklärt Gabi Träger, während sie die Tasten des alten Klaviers drückt. Die neue Gemeindepädagogin der Region Eisenberg ist seit dem ersten August mit einem Arbeitsumfang von einer halben Stelle im Einsatz. Die Kirchenregion umfasst Walpernhain, das ganze Elstertal und reicht bis zu Hainspitz und Petersberg.

Ursprünglich stammt die Thüringerin aus Freienorla, dort wuchs sie mit fünf Geschwistern im landwirtschaftlichen Familienbetrieb auf. Schon als Kind spielte sie Geige und Klavier, die Liebe zur Musik ging ihr bis heute nie verloren. Zudem ist sie, wie sie sagt, von Herzen gerne Christ und schätzt insbesondere die Arbeit mit Kindern. „Es ist eine große Verantwortung, aber auch eine große Freude“, erzählt sie mit Blick auf ihre neue Stelle.

Über die Einführung im Gottesdienst schwärmt sie noch immer: „Es war ein ganz ruhiger Gottesdienst und bei den Worten: ‚Sei gesegnet für diesen Dienst‘ bekomme ich noch immer eine Gänsehaut.“ Zu ihrer Aufgabe als Gemeindepädagogin gehört auch die Arbeit als Religionslehrerin in Königshofen. Hier betreut sie momentan drei Klassen der Grundschule, wobei sie laut ihrem Abschluss in Religionspädagogik- und Gemeindediakonie, welchen sie in Moritzburg bei Dresden erlangte, Schüler bis zur Klassenstufe zehn unterrichten dürfte.

Zudem studierte sie Popularmusik in Dresden. Doch wie kam es zu der Entscheidung, als Gemeindepädagogin zu arbeiten? „Bereits in der 11. Klasse zeichnete sich ab, dass ich gerne mit Kindern, Musik und der Kirche zu tun habe. Auch die Tendenz, Kirchenmusikerin zu werden, war damals durchaus vorhanden, aber mir waren die Kinder wichtiger.“ In Moritzburg erlangte sie bereits den kleinen D Kantor, heute verfügt sie auch über die Ausbildung zum C Kantor. Dies bezeichnet die berufliche Qualifizierung eines Kirchenmusikers, vergleichbar mit den verschiedenen Graden eines Trainerscheins. Und wieso gerade Eisenberg? „Es zieht mich einfach nach Thüringen“, erklärt sie, zudem habe sie positive Erinnerungen an die Stadt: „Als Schülerin gewann ich bei einem Sportwettkampf in Eisenberg im Staffellauf Silber, ich war sehr glücklich! Als ich mich dann 2011 im Kirchenkreis für eine Stelle in Kahla beworben habe, hielt ich in der Kreisstadt meine erste Probestunde.“

Symbolisch gab es dann zur 25. Kinderbibelwoche in Etzdorf einen Staffelstab von ihrer Vorgängerin Christina Katzmann überreicht. Bei ihrer Arbeit sei es ihr besonders wichtig, authentisch zu bleiben, eine Herausforderung stelle auch dar, die Balance zwischen Familie und Beruf zu finden.

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