Erfurt. Selten genießen Schäfer so viel Aufmerksamkeit wie beim Schäfertag in Hohenfelden. Dabei hätte es die Branche verdient: Es geht ihr nämlich sehr schlecht.

Flauschige Wollknäuel auf grünen Wiesen, dazu ein Schäfer, der auf seinen Stock gestützt versonnen in die Ferne blickt… Das romantische Bild, das solche Szenen erzeugen, hat mit der Realität des Schäferberufs allerdings wenig zu tun. Denn das Schäfer-Dasein, das am kommenden Samstag bei der 30. Landesmeisterschaft im Hüten wieder im Fokus steht, ist ein hartes Brot. Gerade auch in Thüringen.