Erfurt. Mitte September könnte Erfurt als Welterbestadt in die Reihe von Rom, Paris und New York aufgenommen werden. Das wird die Stadt prägen.

Sollte Erfurt Mitte September mit dem mittelalterlich-jüdischen Erbe den Sprung auf die Welterbe-Liste schaffen, wird das auch Auswirkungen auf die Stadtentwicklung haben. Davon ist der Dezernent für Kultur und Stadtentwicklung, Tobias Knoblich (parteilos), überzeugt. Für Erfurt ergäbe sich mit dem Unesco-Titel die Chance, sich auf hohem Niveau der Weltgemeinschaft zu präsentieren. Schon mit der Bewerbung habe die Stadt die internationale Bühne betreten. Käme es zum Ritterschlag, ergäbe sich ein ganz anderer Grad der Verbindlichkeit und der Verpflichtung auf die Werte der Unesco.